Verband der Diätassistenten
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VDD-Newsletter September 2026

Liebe Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser des VDD-Newsletters

auch wir haben etwas Sommerpause gemacht und präsentieren Ihnen hier eine Doppelausgabe unseres VDD-Newsletters für August und September.

Wichtiges Anliegen ist uns Ihre Beteiligung an der aktuellen Berufsfeldanalyse. Die Frist dafür neigt sich dem Ende entgegen. Wer also noch nicht teilgenommen hat, den oder die bitten wir herzlich um Ausfüllen des Fragebogens. Es kostet Sie nur wenige Minuten – und bringt wichtige Daten für die Weiterentwicklung des Berufes.

Lesen Sie auch Neues zur Mangelernährung und zur Malnutrition Awareness Week (MAW) im November. Bitte beteiligen Sie sich zahlreich an der Aktion, um der Mangelernährung in Kliniken, Reha- und Pflegeeinrichtungen wirksam entgegenzutreten. Was es braucht, ist ein flächendeckendes Bewusstsein für das Problem und viel Aufmerksamkeit.

Außerdem hat der VDD sich im Thüringer Landtag aktiv in die gesundheitspolitische Bestandsaufnahme eingebracht – wir werben um Unterstützung des bayerischen Antrages zur Änderung des Berufsgesetzes und Aufnahme der Ernährungstherapie auf Rezept.

Wir hoffen, Sie gut zu informieren und wünschen viel Freude bei der Lektüre.

Herzliche Grüße
Ihr VDD

Das sind unsere Themen

 
 

 

 
Quelle:VDD/Christian Augustin
 

VDD-Kongress 2027: 70 Jahre VDD „Wurzeln bewahren, Zukunft gestalten“

Im kommenden Jahr kann der Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e.V. (VDD) auf sein 70jähriges Bestehen zurückblicken. Das wird u.a. mit einem besonderen Jubiläumskongress gefeiert. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für unsere nächste Jahresveranstaltung auf Hochtouren.

Der nächste VDD-Kongress findet vom 20. bis 22. Mai 2027 wieder in Wolfsburg statt.

Unser Kongress steht unter dem Leitmotiv: „Ernährungstherapie und Prävention: Wurzeln bewahren, Zukunft gestalten – 70 Jahre VDD-Kompetenz in der Diätetik“. Dieses Motto verbindet Tradition und Innovation. Es würdigt die Leistungen der vergangenen sieben Jahrzehnte und richtet zugleich den Blick auf die Zukunft einer professionellen, wissenschaftlich fundierten Ernährungstherapie und Prävention.

 
 

VDD-Berufsfeldanalyse:
Teilnahme noch bis
20. September möglich!

Es ist an der Zeit für eine erneute Bestandsaufnahme: Die Berufsfeldanalyse 2026 läuft – und jede Stimme zählt! Noch nicht dabei? Dann jetzt mitmachen und die eigene Perspektive einbringen.

Mit Ihrer Teilnahme tragen Sie dazu bei, unser Berufsfeld noch sichtbarer zu machen und eine fundierte Grundlage für die zukünftige Entwicklung unseres Berufsstandes zu schaffen.

► Am 20. September endet die Frist für die Teilnahme an der diesjährigen VDD-Berufsfeldanalyse.

► Ausdrücklich sind nicht nur VDD-Mitglieder, sondern alle Diätassistenten und Diätassistentinnen aufgerufen, sich einzubringen. Daher leiten Sie den QR-Code oder den Link zur Umfrage an Ihr Netzwerk weiter und rühren Sie gerne die Werbetrommel bei Kolleginnen und Kollegen auch anderer Verbände (VFED, QUETHEB) oder in Ihnen bekannten anderen Arbeitsfeldern.

Wie hat sich das Berufsfeld der Diätassistentinnen und Diätassistenten seither entwickelt? Wo stehen wir heute und welche Rahmenbedingungen benötigen wir für die Zukunft?

Die Teilnahme dauert ca. 10-15 Minuten, ist freiwillig und anonym. Die Ergebnisse werden anschließend veröffentlicht. Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung und bedanken uns herzlich für Ihre Zeit!

Hier geht es zur Teilnahme.

 
 

Mangelernährung bekämpfen: Malnutrition Awareness Week 2026

Die Malnutrition Awareness Week (MAW) ist eine europaweite Aktionswoche, die sich dem Thema der krankheitsbedingten Mangelernährung und ihren negativen Folgen widmet und erneut Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema schaffen soll. Sie findet – bereits zum vierten Mal – in diesem Jahr vom 9. bis 13. November 2026 statt. Unter dem Dach der europäischen ONCA – Initiative (Optimal Nutritional Care for All) gibt es auch in Deutschland zahlreiche Veranstaltungen, um die Öffentlichkeit über die Risiken einer krankheitsbedingten Mangelernährung aufzuklären und Strategien zur Verbesserung der Ernährungsversorgung vorzustellen.

Auf der Website zur MAW finden Fachkräfte aus Medizin, Ernährungstherapie und Pflege umfassende Informationen und weiterführende Materialien zum Thema. Gleichzeitig stehen auch für Betroffene und deren Angehörige verständliche Informationen zur Verfügung.

Der VDD hat beispielsweise zusammen mit dem SVDE einen kompakten Pocket Guide Ernährungsscreening in der ambulanten Onkologie erstellt, mit dessen Hilfe Fehl- und Mangelernährung frühzeitig erkannt und gezielt gegengesteuert werden kann.

Unterstützen Sie die MAW mit einer Aktion in Ihrer Klinik, Reha oder Pflegeeinrichtung!

Sie möchten das Thema auch in Ihrer Einrichtung aufgreifen und Patienten, Angehörige und Interessierte über Mangelernährung informieren?

Sie planen einen Aktionstag, einen Vortrag oder eine Informationskampagne in Ihrer Einrichtung?

Nutzen Sie dafür die kostenfreien MAW-Medienpakete. Sie können wählen zwischen einem allgemeinen Patientenflyer und spezifischen Factsheets zu spezifischen Krankheitsbildern oder den Kriterien zur Diagnostik. Die Materialien können auch für die Schulung Ihrer Mitarbeitenden genutzt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.mangelernaehrung-bekaempfen.de.

 
 

Neue Studie deckt auf: Mangelernährung nur selten dokumentiert und fachgerecht behandelt

Mangelernährung wird hierzulande bei Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern offenbar selten dokumentiert und ebenfalls selten mit einer OPS-kodierten Ernährungstherapie (Operationen- und Prozedurenschlüssel OPS) behandelt. Darauf verweist eine neue Studie, die das Deutsche Ärzteblatt kürzlich veröffentlichte.

Die Analyse bundesweiter Krankenkassendaten aus den Jahren 2017 bis 2024 zeigt demnach große Defizite in der Erfassung sowie in der Behandlung von Mangelernährung: Die Diagnoseraten lagen im betrachteten Zeitraum auf einem sehr niedrigen Niveau zwischen 1,16% und 1,30%. Und nur 2,77% bis 4,45% der diagnostizierten Personen erhielten eine OPS-kodierte enterale oder parenterale Ernährung.

Verbunden waren diese Befunde mit schlechteren klinischen Ergebnissen: einer deutlich höheren Mortalität, mehr Rehospitalisierungen und höheren Gesundheitskosten. Patienten, die behandelt wurden, waren jünger als unbehandelte.

Den Autoren um Monika Rau von der Medizinischen Klinik und Poliklinik II des Universitätsklinikums Würzburg zufolge bestätigen diese Ergebnisse die Forderung, in deutschen Krankenhäusern strukturierte Ernährungsscreenings und Versorgungswege einzuführen.

Quelle: Rau M, Obermuller D, Ludwig P, Einsele H, Wedemeyer H, Geier A, et al. Malnutrition: Low Diagnosis and Treatment Rates in hospitalized Patients. An Analysis of German Nationwide Health Insurance Data. Dtsch Arztebl Int 2026;123(17). DOI: 10.3238/arztebl.m2026.0085.

 

Bildquelle: Website des Thüringer Landtages, Screen: VDD/ L. Richard

 

Gesundheitspolitisches Fachgespräch im Thüringer Landtag

Gesundheitspolitik unter der Lupe: In der vergangenen Woche, am 28. August, hatte die BSW-Landtagsfraktion Thüringen Vertreterinnen und Vertreter aus Verbänden und Praxen der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Ernährungstherapie und Podologie eingeladen.

In einem offenen und konstruktiven Dialog ging es einen halben Tag sowohl um die Stärkung beruflicher Perspektiven als auch um die Sicherung der Versorgung. Für die Diätassistenten war VDD-Präsidentin Iris Flöhrmann der Einladung nach Erfurt gefolgt. Neben der grundsätzlichen Forderung aller anwesenden Gesundheitsberufe nach Anpassung der Berufsgesetze ging es um aktuelle Herausforderungen, Karriere-förderung, Bürokratieabbau und die verstärkte Beteiligung der Heilberufe an der Behandlung von Patienten.

Engagiert wurde auch über die Probleme der Heilmittelerbringer beim Zugang zur Gematik und der Organisation des Praxisanteils in der Ausbildung diskutiert. Hervorzuheben ist, dass nicht nur die Probleme aufgezählt, sondern auch mögliche Lösungen skizziert wurden. Immer begleitet von Fragen aus der Fraktion von konkretem politischen Unterstützungsbedarf auf Landes- und Bundesebene.

Hier konnte der VDD beispielsweise konkret um Unterstützung der Anträge des Bayerischen Landtages zur Änderung des Berufsgesetzes und mehr Ernährungstherapie auf Rezept bitten.

Das Fazit nach einem halben Tag war rundweg positiv, und es bestand der einhellige Wunsch, diesen Austausch fortzusetzen. Gemeinsam geplant und moderiert wurde das Fachgespräch Gesundheitsberufe vom wirtschaftspolitischen Sprecher Matthias Herzog und vom gesundheitspolitischen Sprecher Dr. Stefan Wogawa. Herzog beendete die Veranstaltung mit dem Hinweis, dass er direkt im Anschluss einen Termin mit Ministerpräsident Voigt hatte, um ihm u.a. von dem Fachgespräch zu berichten.

Gute Rahmenbedingungen für Gesundheitsberufe und eine gute Versorgung sind offensichtlich ein Thema für die gesamte Landesregierung.

 
 

Einladung für VDD-Mitglieder:
Round Table Klinik am 17. November

VDD meets RAL Gütegemeinschaft Ernährungs-Kompetenz e.V. (GEK) – der Round Table ist zurück!

Denken und gestalten Sie mit uns gemeinsam das hochaktuelle Thema Verpflegungsmanagement weiter.

Der erste gemeinsame Round Table des Netzwerks Verpflegungsmanagement findet am 17. November 2026 von 18.30 bis 19.30 Uhr statt.

Wenn Sie im Verpflegungsmanagement in Klinik, Reha oder Pflege arbeiten, Interesse an einem Austausch auf Expertenebene haben, Ideen teilen, Projekte voranbringen und Qualität und die Bedeutung Ihrer Arbeit stärken möchten, dann sind Sie bei unserem neuesten Round Table genau richtig. Wir laden herzlich dazu ein. Merken Sie sich den Termin frühzeitig im Kalender vor.

Der Round Table bietet viel Raum für Austausch, Diskussion und Vernetzung – und für die brennenden Themen des Fachgebietes.

Jetzt anmelden und mitgestalten! Den Zugang erhalten Sie über den QR-Code oben oder hier.

Wir freuen uns auf einen spannenden gemeinsamen Austausch!

 
 

Kurzmeldungen für VDD-Mitglieder

Ernährungstherapie in Rheinland-Pfalz: Beihilfe passt Höchstbeträge an

Rheinland-Pfalz hat mit Wirkung vom 1. September 2026 an im Vorgriff auf anstehende Änderungen der Beihilfeverordnung des Landes die beihilfefähigen Höchstbeträge für Heilbehandlungen erhöht, das gilt auch für die Ernährungstherapie.

Maßgeblich für die Abrechnung der höheren Beträge ist der jeweilige Behandlungstag. Die Infos zu den Beihilferegelungen aus Rheinland-Pfalz finden Sie im internen Bereich der Webseite unter dem Pfad >> Arbeitswelt >> Freiberuflichkeit.

Die Anpassung ist ein weiterer Schritt zur Finanzierung von Ernährungstherapie für beihilfeberechtigte Personengruppen. Beihilfeberechtigt sind grundsätzlich Personen im öffentlichen Dienst, die einen Anspruch auf Besoldung, Ruhegehalt oder Hinterbliebenenbezüge haben.

 

Leitlinien-Update: Zöliakie-Diagnostik soll individueller werden

Die neue europäische Zöliakie-Leitlinie (ESsCD 2025) vereinfacht die Diagnostik in ausgewählten Fällen: Bei Erwachsenen unter 45 Jahren kann die Diagnose künftig auch ohne Dünndarmbiopsie gestellt werden, wenn die Anti-TG2-IgA-Werte deutlich erhöht sind und ein zweiter Bluttest das Ergebnis bestätigt.

Weitere Neuerungen betreffen den gezielteren Einsatz genetischer Tests, die Absicherung positiver Schnelltests durch Labordiagnostik sowie eine strukturierte Nachsorge. Neben Laborwerten sollen dabei auch Therapietreue, Lebensqualität, psychisches Wohlbefinden und individuelle Risikofaktoren berücksichtigt werden. Ein „Zöliakie-Pass“ soll den Übergang von der Kinder- in die Erwachsenenmedizin erleichtern.

Für die Ernährungstherapie bleibt die lebenslange glutenfreie Ernährung der Goldstandard. Darüber hinaus hebt die Leitlinie die Bedeutung einer ausgewogenen Lebensmittelauswahl, der Prävention von Nährstoffmängeln und einer qualifizierten ernährungstherapeutischen Begleitung hervor. Bei anhaltenden Beschwerden kann in begründeten Einzelfällen vorübergehend eine FODMAP-arme Ernährung erwogen werden.

Für die Praxis bedeutet das einen umfassenden Betreuungsansatz, der neben der glutenfreien Ernährung auch Nährstoffstatus, Lebensqualität und psychosoziale Faktoren einbezieht.

Zur Leitlinie – Teil 1: Diagnostik (ESsCD 2025)

Zur Leitlinie – Teil 2: Management & Nachsorge

Hier lesen Sie mehr.

Quelle: FETeV Newsletter 2026-28 | Mehr Dynamik in der neuen Zöliakie-Leitlinie

 

Literaturtipp: Effekte von Prähabilitation unter realen Praxisbedingungen

Eine multimodale Prähabilitation kann die präoperative Fitness verbessern; ihre Wirkung ist jedoch nach wie vor relativ unklar, da bisherige Studien aufgrund kleiner Stichprobengrößen, Heterogenität und selektiver Populationen nur begrenzt aussagekräftig waren.

In einer großen niederländischen Kohortenstudie mit fast 2.400 Patienten, die sich einer Darmkrebsoperation unterzogen hatten, war deren Teilnahme an einem 4-wöchigen standardisierten, überwachten multimodalen Prähabilitationsprogramm in Vergleich zu vorliegenden Daten anderer Patienten aus denselben Zentren gesetzt worden. Die Studie in einem Viertel der niederländischen Krankenhäuser ist die größte Studie weltweit zur Prähabilitation bei Darmkrebsoperationen.  

Das standardisierte Prähabilitationsprogramm dauerte vier Wochen, enthielt drei Mal pro Woche eine Stunde hochintensives Intervalltraining unter Anleitung eines Physiotherapeuten, Ernährungsberatung mit besonderem Augenmerk auf Proteine (1,2 bis 1,5 g pro kg KG/Tag) und Mikronährstoffe durch eine qualifizierte Ernährungsfachkraft, sowie Unterstützung bei der mentalen Vorbereitung durch einen Fallmanager oder eine spezialisierte Pflegefachkraft. Auch Komorbidität (anhand HbA1c-Grenzwerte von > 42 mmol/mol und > 53 mmol/mol) und Frailty wurden thematisiert. Zudem wurde ein Programm zur Rauchentwöhnung angeboten und vom Alkoholkonsum abgeraten.

Das Ergebnis: Die Teilnahme an dem Prähabilitationsprogramm war mit einer um etwa 20 Prozent niedrigeren Gesamtkomplikationsrate und einem um 1,8 Tage kürzeren Krankenhausaufenthalt verbunden, unabhängig vom Alter und dem Score der American Society of Anesthesiologists.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein standardisiertes multimodales Prähabilitierungsprogramm nicht nur das Auftreten von Komplikationen reduzieren, sondern auch ihre negativen Auswirkungen durch die Verbesserung der präoperativen Funktionsfähigkeit mildern kann.

Quelle: Sabajo CR, Ten Cate DWG, van Grinsven S, Groen LCB, Verdaasdonk EGG, Kerstens SCL, et al. Nationwide Implementation of Multimodal Prehabilitation and Complications After Colorectal Cancer Surgery. JAMA Surg 2026. DOI: 10.1001/jamasurg.2026.1519.

 

Karrierebooster Spezialisierung: Wie Sie Ihren Marktwert gezielt steigern

Wer als Diätassistent heute ausschließlich breite Allgemeinberatung anbietet, konkurriert mit unzähligen Online-Angeboten und Apps. Der effektivste Karrierebooster im aktuellen Gesundheitsmarkt lautet daher: Eine punktgenaue Positionierung und Spezialisierung.

Für Angestellte gilt: Experten für Nischenthemen (wie Onkologische Ernährung, Mikrobiom-Therapie oder seltene Stoffwechselerkrankungen) machen sich im Team unverzichtbar. In der Freiberuflichkeit können Spezialisten ggf. höhere Stundensätze durchsetzen. Patienten und zuweisende Ärzte suchen gezielt nach Experten für ihr spezifisches Problem. Weitere Themen, die nicht von der breiten Masse der „Ernährungsberater“ bedient werden können, sind Ernährungspsychologie bei Essstörungen, Sporternährung für Leistungssportler oder pädiatrische Diätetik.

Nutzen Sie daher Zertifikate gezielt und setzen Sie auf anerkannte Fortbildungen, die von den Krankenkassen für die Bezuschussung nach § 20 und § 43 SGB V akzeptiert werden (z.B. über den VDD). Das ist Ihr Qualitäts-Gütesiegel.

 

Social Media: Mehr Verantwortung in der Ernährungs-Kommunikation

Eine Gruppe von Medienschaffenden aus dem Ernährungsbereich hat die Initiative „InCharge“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Qualität und Transparenz von Ernährungsinformationen in sozialen Medien zu stärken und Verbraucherinnen und Verbrauchern eine bessere Orientierung zu ermöglichen.

InCharge wird von einem interdisziplinären Team getragen, das Ernährung, Psychologie, Kommunikation und digitale Öffentlichkeiten zusammen denkt. Grundlage der vorgestellten Initiative ist eine Charta mit Leitlinien für eine verantwortungsvolle Kommunikation. Dazu gehören unter anderem wissenschaftsbasierte Informationen, transparente Kennzeichnung von Kooperationen und Werbung, respektvolle Kommunikation sowie die Berücksichtigung unterschiedlicher Lebensrealitäten. Zudem sollen unrealistische Versprechen und vereinfachende Darstellungen vermieden werden.

Hier lesen Sie mehr.

 
 

Fortbildung im Blick behalten!

Sie möchten Ihre Kenntnisse erweitern und weiterführende Qualifikationen erwerben? Entdecken Sie die aktuellen Zertifikatskurse, Seminare und Veranstaltungen des VDD!

Hier die aktuelle Fortbildungsübersicht des VDD     

► Online Seminare

  • Train-the-Trainer Enährungsberatung, 07.09.2026 (Grundlagenseminar),
    28.09.2026 (Praxisseminar)
  • Gestationsdiabetes, 16.09.2026
  • Ernährung im Schichtdienst (einzeln buchbar): 22.09.2026 (Gesund bleiben im Schichtdienst), 13.11.2026 (Schlafgesunde Ernährung), 22.01.2027 (Ernährung im Schichtdienst)
  • Motivational Interviewing (MI) in der Ernährungstherapie (einzeln buchbar), 01.10.2026 (Grundlagenseminar), 15.10.2026 (Aufbauseminar), 29.10.2026 (Praxisseminar)
  • Dünndarmfehlbesiedlung SIBO in der Ernährungstherapie (einzeln buchbar), 20.10.2026 (SIBO Teil 1), 10.11.2026 (SIBO Teil 2), 01.12.2026 (SIBO Teil 3), 12.01.2026 (SIBO Teil 4)
  • Rheuma und Ernährung, 22.10.2026
  • Ernährung im Sport (einzeln buchbar), 24.10.2026 (Teil 1), 14.11.2026 (Teil 2), 05.12.2026 (Teil 3)
  • Onkologie - Keine Angst vor der Beratung, 25.11.2026

► Präsenz Seminare

  • Aufbauseminar für die Ernährungstherapie für Menschen mit Essstörungen, 16. + 17.10.2026
  • Basisseminar für die Ernährungstherapie für Menschen mit Essstörungen, 22. + 23.01.2027

Zertifikatskurse

  • Allgemeine Pädiatrie: Block 1 (Präsenz): 15.-17.10.2026, Block 2 (online): November 2026 - Januar 2027, 7 Termine jeweils an einem Donnerstag um 17:30, Block 3 (Präsenz): 11.-13.02.2027
  • Adipositastherapie: Block 1 (Präsenz): 10.-12.12.2026, Block 2 (Präsenz): 11.-13.02.2027, Block 3 (Präsenz): 15.-17.04.2027

Vorschau Z-Kurse 2027, die genauen Termine werden noch bekannt gegeben:

  • Künstliche Ernährungstherapie: Frühjahr 2027
  • Psychiatrische Ernährungstherapie: Frühjahr 2027
  • Angeborene Stoffwechselkrankheiten: November 2027

Auf unserer Terminseite finden Sie alle wichtigen Fort- und Weiterbildungsangebote – stets aktuell und übersichtlich. In allen Fragen zum Fortbildungangebot ist Anke Lehmkuhl in der VDD-Geschäftsstelle Ihre Ansprechpartnerin.  

 

ausgewählte veranstaltungen

Noch Plätze frei: VDD-Kurs „Train-the-Trainer Ernährungsberatung“

Veranstalter: Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e.V. (VDD)

Nachhaltige Verhaltensänderungen gelingen selten allein durch Wissensvermittlung. Entscheidend ist das Verständnis von Motivation, Gewohnheiten und Entscheidungsprozessen.

Das Seminar verbindet Ernährungswissenschaft mit Gesundheitspsychologie und Neuropsychologie. Sie lernen Grundlagen der Motivierenden Gesprächsführung kennen und erhalten praxisnahe Strategien, um Klientinnen und Klienten wirksam vom „Wollen“ zum „Tun“ zu begleiten. Mit Fallbeispielen und konkreten Tipps für herausfordernde Beratungen.

Informationen und Anmeldung

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7. September 2026, 16.30 Uhr bis 18 Uhr
Online

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Fachtag: Ernährungsarmut verstehen: Herausforderungen erkennen, Teilhabe stärken

Veranstalter:Vernetzungsstellen Seniorenernährung Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein

Ernährungsarmut ist für viele ältere Menschen Lebensrealität und führt oft zu einem folgenschweren Kreislauf aus gesundheitlichen Problemen und sozialer Einsamkeit. Der Fachtag richtet sich an Beschäftigte in Kommunen, Multiplikator:innen, Sozialverbände und alle, die das Thema aktiv mitgestalten möchten. Er bietet eine wissenschaftliche Einordnung und einen kompakten Überblick über die Ursachen und drastischen Auswirkungen von Ernährungsarmut im Alter sowie praxisnahe Lösungen.

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7. Oktober 2026, 13 bis 15.30 Uhr

Online

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"Update Ernährungsmedizin"

Veranstalter: Wissenschaftliches Zentrum ELVe der Hochschule Fulda in Kooperation mit dem Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin der Technischen Universität München (TUM)

16. Fortbildungsveranstaltung für Ernährungsfachkräfte und Ernährungsmediziner*innen, mit spannenden Themen: u.a. neue S3-Leitlinie Klinische Ernährung in der Onkologie, LEKuP, Digitale Welt und Longevity.
  1. Die Anmeldung ist bis zum 5. Oktober 2026 möglich.
  2. Für VDD-Mitglieder gibt es Sonderkonditionen.
  3. Alles Wissenswerte erfahren Sie hier.

 

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23. August 2026
Online

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Kontakt

 

VDD Verband der Diätassistenten - Deutscher Bundesverband e.V. Susannastr. 13 - 45136 Essen www.vdd.de

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+49 201 - 94 68 53 70

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+49 201 - 94 68 53 80

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vdd@vdd.de

 

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