|
|
|
drucken
|
|
|
VDD-Newsletter Mai 2026
|
|
Liebe Mitglieder,
liebe Leserinnen und Leser des VDD-Newsletters
was für ein gelungener VDD-Bundeskongress! Unter dem Motto „VDD & Friends: Gemeinsam ist MEHR drin“ wurde vergangene Woche in Wolfsburg spürbar, wie wichtig Zusammenarbeit und persönlicher Austausch für die Zukunft der Ernährungstherapie und Ernährungsmedizin sind. Zwei Tage Fachprogramm, eine Abendveranstaltung, die den perfekten Rahmen für inspirierende Gespräche, wertvollen Austausch und viele schöne Begegnungen bot, eine höchst informative Industrieausstellung und natürlich viele Weichenstellungen auch in der VDD-Mitgliederversammlung – das wird gesondert berichtet. Der Kongress ist das Highlight im VDD-Jahr.
Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden, an alle Referentinnen und Referenten, die ihre Expertise geteilt haben, an unsere Kooperationspartner, die das Programm und die Diskussionen bereichert haben, und alle guten Geister im Hintergrund, die zum Gelingen des Kongresses beigetragen haben.
Aber es gibt noch mehr: Wir starten eine neue Berufsfeldanalyse, bei der wir auf Ihre Mitwirkung angewiesen sind. Wir sind in neuen Netzwerken dabei und intensivieren bestehende. Das Ziel bleibt: die Position der Diätassistenten zu stärken.
Herzliche Grüße Ihr VDD
|
|
|
Quelle:VDD/Christian Augustin
|
|
VDD & Friends: Wolfsburg ganz im Zeichen der Ernährungskompetenz
Mit rund 1.500 Teilnehmenden, Referenten und Moderatoren, Ausstellenden und Gästen hat der diesjährige VDD-Bundeskongress VDD & Friends – Gemeinsam ist MEHR drin in der vergangenen Woche vom 7. bis 9. Mai in Wolfsburg eine hervorragende Resonanz erfahren. Erstmals in diesem Jahr war es ein gemeinsamer Kongress aller relevanten Ernährungsorganisationen. Unter einem Dach haben die Fachgesellschaften und Berufsverbände VDD, DGEM/DAEM, BDEM und VDOE für ein hochkarätiges Programm, inspirierende Tage, spannende Vorträge und bereichernde Gespräche gesorgt.
Folgerichtig gab es eine große Bandbreite an Themen, beispielsweise zur Ethik in der Ernährungstherapie, die aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet wurde; auch Themen wie die digitalen Tools und der Einsatz von KI waren brandaktuelle Programmpunkte. Der Kongress in Wolfsburg findet jährlich statt und ermöglicht es den Teilnehmenden, intensiv in den Austausch zu gehen und fachlich am Ball zu bleiben, um die Zukunft der Ernährungstherapie und Prävention aktiv mitzugestalten. Auch die begleitende Industrieausstellung ist dafür eine wichtige Plattform.
Ziel von Ernährungstherapie und Ernährungsmedizin ist es, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, Studien und praxisnahe Erfahrungsberichte zusammenzuführen und den Transfer von der Forschung in die Versorgungspraxis zu stärken. „Ernährungstherapie und Ernährungsmedizin gehören untrennbar zusammen – insbesondere in Prävention und Therapie ernährungsmitbedingter Erkrankungen. Nur gemeinsam und interdisziplinär geplant und umgesetzt, entfalten sie ihre volle Wirksamkeit“, betonte VDD-Präsidentin Iris Flöhrmann zur Kongresseröffnung.
Neben fachlichen Inhalten setzte der Kongress auch ein klares berufspolitisches Signal: Ernährungsmedizin und Ernährungstherapie müssten einen deutlich höheren Stellenwert im Gesundheitswesen erhalten, mahnten die Kongressveranstalter. Nach wie vor hänge der Zugang zur Ernährungstherapie hierzulande viel zu häufig von finanziellen Möglichkeiten ab, obwohl ihre Wirksamkeit wissenschaftlich belegt sei.
Keynote einmal anders, das waren „Frische Kreationen – VDD & Friends“ zur Eröffnung: Mit Starköchin Sarah Wiener und Birgit Leuchtmann-Wagner (VDD) sowie Spitzen aus Wissenschaft, Praxis und Politik wurde nicht nur fachlich diskutiert, sondern auch direkt auf der Bühne gekocht. Sehenswert!
|
|
|
Bildquelle: VDD/Christian Augustin
|
|
VDD-Award geht in diesem Jahr an Kristin Tiemann-Leppien
Mit dem jährlich verliehenen VDD-Award würdigt der Berufsverband der Diätassistenten eine herausragende Persönlichkeit der Berufsgruppe, die sich um den Beruf selbst verdient bzw. ihn bekannter gemacht hat oder durch ein besonderes Engagement im Beruf zum Nutzen für die Patienten hervorgetreten ist.
In diesem Jahr hat der VDD die Diätassistentin und Lehrerin an der Berufsfachschule für Diätassistenz Hamburg-Eppendorf Kristin Tiemann-Leppien mit dieser Auszeichnung gewürdigt. Den VDD-Award erhielt sie bei der Eröffnungsfeierlichkeit zum Bundeskongress aus den Händen von VDD-Präsidentin Iris Flöhrmann.
Laudatorin Birgit Leuchtmann-Wagner, Wolfsburg, hob die große Begeisterung der Preisträgerin für den Beruf und seine enorme Vielseitigkeit hervor. Diese Begeisterung ziehe sich wie ein roter Faden durch ihre berufliche Tätigkeit, als Diätassistentin am UKE, in der Position der Diätküchenleiterin einer Tochterfirma, der Leitung der Diät- und Ernährungsabteilung, sowie bei der Gründung eines Ernährungsteam am UKE, das insbesondere die Mangelernährung in den Blick nimmt. In diesem Jahr wurden dafür ein Qualitätsvertrag abgeschlossen und am Hamburger UKE zusätzliche Stellen für Diätassistenten geschaffen.
Seit 2022 ist Tiemann-Leppien Dozentin an der Berufsfachschule Diätassistenz. Sie blieb dem Ernährungsteam aber weiterhin treu, sorgte für neue Einsatzorte der Diätassistenten in der Intensivmedizin und ermöglichte angehenden Kolleginnen und Kollegen die interdisziplinäre Ausbildung durch Diätassistenten und Ernährungsmediziner im Setting Intensivstation. Umgekehrt gelingt es ihr, Medizinerinnen und Medizinern zu vermitteln, welchen konkreten Beitrag Diätassistenten in der Ernährungstherapie leisten können. Zusammen mit einer Oberärztin am UKE hat die Preisträgerin des diesjährigen VDD-Awards vor zwei Jahren das universitäre Centrum für Ernährungsmedizin (UCEM) gegründet, dessen stellvertretende Leitung sie ist.
Der VDD gratuliert Kristin Tiemann-Leppien herzlich zur Auszeichnung!
|
|
|
Posterausstellung: Preise würdigen hochkarätige Arbeiten
Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnerinnen und Gewinnern der Posterausstellung beim 68. VDD-Bundeskongress. Mit seiner Posterausstellung gibt der Verband jungen, in Ausbildung befindlichen sowie auch bereits etablierten Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, sich mit ihren Facharbeiten einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. In Wolfsburg wurden sie jetzt prämiert:
- Der 1. Preis VDD ging an Maximilian Hanf, Jana Fürst und Anja Constien für ihr Poster zu „Schülergeleitete Ernährungstherapie am Lernort Klinik“ der Berufsfachschule für Diätassistenz Gießen. Diese Arbeit wurde auch mit dem EU-Publikumspreis ausgezeichnet.
- Der 2. Preis VDD wurde Janike Meyer und Luzia Valentini, Hochschule Neubrandenburg, zuerkannt. Der Titel ihrer Arbeit lautete „Digitalisierung des G-NCP in der Ernährungstherapie“.
- Der 3. Preis VDD ging an Kaja Boysen für die Arbeit „Ernährungstherapie bei Lipödem in Deutschland: Aktueller Stellenwert und Potenziale in der Versorgung“.
- Den 1. Preis der Ernährungs Umschau erhielt Renate Landenberger, ihr Poster behandelte „Die Ernährungsqualität von Rehabilitanden vor der Reha“.
Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern herzlich zu ihren ausgezeichneten Beiträgen und bedanken uns bei allen Teilnehmenden für die spannenden Poster und den inspirierenden wissenschaftlichen Austausch.
Ein besonderer Dank gilt außerdem den Jurymitgliedern für ihr Engagement sowie der Ernährungs Umschau für die Unterstützung der Posterausstellung.
|
|
|
Das VDD-Präsidium ist jetzt – wie in der neuen Satzung vorgesehen – für die vielfältigen Aufgaben des Verbandes breiter aufgestellt, von links: Birgit Blumenschein, Iris Flöhrmann, Isabel Storek, Alste Janßen (Bildquelle: VDD/ Christian Augustin).
|
|
Nachwahl VDD-Präsidium: Verstärkung für die Verbandsspitze
Bei der Mitgliederversammlung des VDD vergangene Woche Donnerstag war gemäß neuer Satzung die Nachwahl für zwei Positionen als Vizepräsidentin oder Vizepräsident erforderlich. Beworben hatten sich dafür Diätassistentin und Dipl.Medizinpädagogin Birgit Blumenschein (Münster/NRW) sowie Diätassistentin Alste Janßen (Kitzeberg/ Schleswig-Holstein). Beide Kolleginnen wurden für die verbleibende Legislatur von der Mitgliederversammlung gewählt. Sie verstärken das Präsidium um Präsidentin Iris Flöhrmann (Ahrensburg) und Vizepräsidentin Isabel Storek (Offenbach).
Der bisherige VDD-Vizepräsident Prof. Lars Selig (Leipzig) wurde in Wolfsburg verabschiedet. Ihm sagt der VDD ein herzliches „Danke“ für die geleistete Arbeit im Präsidium.
Birgit Blumenschein und Alste Janßen arbeiten beide seit langem in einer eigenen Praxis als niedergelassene Diätassistenten. Der VDD freut sich angesichts wichtiger gesundheitspolitischer und berufspolitischer Themen über die Verstärkung im Präsidium, die dem Beruf in der Öffentlichkeit weiter Gewicht verleihen wird.
|
|
|
Evaluation VDD-Bundeskongress 2026: Feedback erwünscht!
Der VDD-Kongress 2026 ist vorüber – jetzt ist die Zeit, Revue passieren zu lassen und Verbesserungspotenzial ausfindig zu machen. Dazu haben wir eine kleine Umfrage erstellt, wir bitten Sie hierbei um Ihre Unterstützung.
Wie beurteilen Sie die Kongressorganisation? Wie zufrieden waren Sie in diesem Jahr mit dem Vortragsangebot und der Themenauswahl? Welche Themen/Referenten würden Sie gerne im nächsten Kongressprogramm wiederfinden?
Bitte nehmen Sie sich einige Minuten Zeit, um an unserer Evaluation teilzunehmen. Hier gelangen Sie zum Feedback-Fragebogen.
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Mitwirkung.
|
|
|
VDD startet neue Berufsfeldanalyse
Nach den Berufsfeldanalysen von 2010 und 2020 ist es an der Zeit für eine erneute Bestandsaufnahme: Wie hat sich das Berufsfeld der Diätassistentinnen und Diätassistenten seither entwickelt? Wo stehen wir heute und welche Rahmenbedingungen benötigen wir für die Zukunft?
Ihre Antworten sind die Grundlage, um die berufliche Realität unserer Berufsgruppe sichtbar zu machen und den Berufsstand gezielt weiterzuentwickeln. Ihre Teilnahme ist dabei ein unverzichtbarer Beitrag, denn nur mit Ihren Erfahrungen können wir ein wirklichkeitsnahes Bild unseres Berufsstandes zeichnen und Argumente für unsere berufspolitischen Positionen und Forderungen erhalten.
Die Umfrage ist mit dem diesjährigen VDD-Kongress an den Start gegangen. Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung und bedanken uns herzlich für Ihre Zeit!
|
|
|
|
Quelle: VDD/Screen L. Richard
|
|
Mailingaktion der Verbände: Heilmittelversorgung nicht kaputtsparen
Mit einem gemeinsamen Statement haben sich acht Heilmittelverbände – unter ihnen auch der VDD – Ende April zum Entwurf des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes (BStabG) zu Wort gemeldet und vor der Aushöhlung der Heilmittelversorgung gewarnt. Die Verbände haben ihrerseits konkrete Entlastungsvorschläge vorgelegt und wollen zur Reform beitragen. Vor allem administrative Kosten und Reibungsverluste sollten in den Blick genommen werden – etwa durch die Verschlankung von Prüf- und Abrechnungsmodi und eine praxistaugliche Ausgestaltung der Heilmittelrichtlinie.
Mit einer Mailingaktion werden die Mitglieder der Verbände aufgerufen, sich an ihre Bundestagsabgeordneten zu wenden und auf die negativen Auswirkungen des geplanten Gesetzes hinzuweisen. Das gemeinsame Positionspapier zur Mailingaktion lesen Sie hier. Mit einer Petition soll weiter politisch Druck ausgeübt werden, damit Kürzungen nicht auf Kosten der Therapeuten gehen. Hier können Sie die Petition unterstützen.
Zudem haben die Verbände in einer weiteren Presseinformation Stellung genommen zu den Folgen der im Gesetzentwurf vorgeschlagenen Änderungen. Einnahmen würden dem Gesundheitswesen entzogen, während die Lasten im System, bei Leistungserbringern und bei den Versicherten bleiben. Wer sich wirtschaftspolitische Kompetenz zuschreibe, dürfe keinen Wachstums- und Engpasssektor schwächen und zugleich den Faktor Arbeit belasten. Genau das aber tue dieser Entwurf. Er widerspreche sozialer Verantwortung und wirtschaftlicher Vernunft zugleich.
Die Berufsverbände fordern deshalb eine Kurskorrektur:
- versicherungsfremde Leistungen raus aus der Beitragsfinanzierung,
- gesundheitsbezogene Lenkungssteuern ins Gesundheitswesen und
- eine Finanzpolitik, die die Gesundheitswirtschaft endlich als das behandelt, was sie ist: produktive Infrastruktur für Beschäftigung, Stabilität und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
Auch der VDD kritisiert: Der Gesetzentwurf stellt hier eindeutig die Weichen falsch.
|
|
|
Treffen der IG Heilmittel in Berlin, im kleinen Bild von links nach rechts: Dr. Mitra Mielke (VFED), Sandra Strehle (QUETHEB), Isabel Storek (VDD) und Dr. Andrea Lambeck (VDOE). Bildquelle: VDD/I. Storek, bearb. M. Thul
|
|
Heilmittelverbände arbeiten intensiv zusammen
In Berlin trafen sich am 29. April alle Heilmittelverbände. Für die vier maßgeblichen Verbände der Ernährungstherapie bot das die Chance, sich mal wieder live auszutauschen und aktuelle Themen wie die Empfehlungen der Finanzkommission Gesundheit und das Beitragsstabilisierungsgesetz zu besprechen. Dabei haben wir immer das Ziel vor Augen: die Perspektiven der Diätassistenten in die fachliche und politische Diskussion einzubringen – und damit eine gute Grundlage für eine angemessene Honorierung sowie die zukünftige berufspolitische Weiterentwicklung zu schaffen.
In einer gemeinsamen Presseerklärung hatten die vier maßgeblichen Verbände der Ernährungstherapie sowie weitere Heilmittelverbände bereits am 14. April kritisch Stellung zu den Vorschlägen von Bundesministerin Nina Warken genommen. Sie mahnen, der Heilmittelbereich dürfe nicht wieder zum Sparpuffer werden. Heilmittel sind Teil der Daseinsvorsorge. Wer hier kürzt, kürzt Versorgung.
|
|
|
Neue starke Allianz für die Gemeinschaftsverpflegung gegründet
Die Weichen für die Zukunft im Verpflegungsmanagement sind gestellt: Die Gütegemeinschaft Ernährungs-Kompetenz (GEK) und der Verband der Diätassistenten (VDD) intensivieren ihre langjährige Partnerschaft und rufen ein gemeinsames Experten-Netzwerk ins Leben.
Damit sollen DiätassistentInnen und Verantwortliche im Verpflegungsmanagement noch gezielter vernetzt und praxisnahe Unterstützung für den Arbeitsalltag, für den kollegialen Dialog sowie die Bündelung von Expertise geleistet werden.
Ab Mitte 2026 wird es unterschiedliche Formate geben, von digitalen Online-Round-Tables über Präsenztreffen bis hin zur Beteiligung an zentralen Fachveranstaltungen.
Welche Themen brennen Ihnen unter den Nägeln? Vor welchen Herausforderungen im Verpflegungsalltag stehen Sie? Das Netzwerk lebt von Ihrer Beteiligung: Diskutieren Sie mit, stellen Sie Fragen, teilen Sie Best Practices und gestalten Sie aktiv mit. Über den QR-Code können Sie uns Ihre Themenwünsche mitteilen, schnell und anonym.
Hier können Sie direkt Kontakt aufnehmen: verpflegungsmanagement@vdd.de
|
|
|
Prävention in Bayern: Gemeinsam in die Umsetzung
Nach dem erfolgreichen Auftakt des Masterplans Prävention Bayern im Oktober 2025 wurde am 15. April mit dem 1. Bayerischen Kongress für Prävention und Gesundheitsförderung der nächste wichtige Schritt gegangen. Die Hybridveranstaltung in der Meistersingerhalle Nürnberg brachte rund 150 Teilnehmende vor Ort und rund 400 Teilnehmer online zusammen und stellte die konkrete Umsetzung sowie die stärkere Vernetzung der Partner im Bündnis Prävention in den Mittelpunkt. Der VDD ist hierbei Bündnispartner und wurde vor Ort durch Manuela Thul vertreten.
In Impulsvorträgen und Workshops – u. a. zum informierten Entscheidungsträger, dem Einfluss digitaler Medien und Storytelling in der Prävention – entstanden vielfältige Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten. Interaktive Formate wie „Ich suche“ und „Ich biete“ stärkten gezielt die Zusammenarbeit zwischen den Akteurinnen und Akteuren.
Ein zentrales Highlight war die Vorstellung des Präventionspool Bayern, einer neuen landesweiten Datenbank, die zeitgleich in die Eintragungsphase gestartet ist. Ziel der Plattform ist es, bestehende Angebote sichtbar zu machen, zu vernetzen und gemeinsam weiterzuentwickeln – getragen von einer aktiven Community. Im Fokus steht dabei nicht die Entwicklung weiterer Materialien, sondern die Bündelung und sinnvolle Ergänzung vorhandener Ressourcen.
Der Blick richtet sich nun nach vorn: Mit einer kompakten Online-Frühstücksrunde im Juli wird der Austausch fortgeführt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie auch schwer erreichbare Zielgruppen besser angesprochen werden können – mit dem klaren Anspruch, gemeinsam ins Handeln zu kommen.
|
|
|
► Umfrage: Ernährungsberatung von Sportlern weltweit
Wie beraten Fachkräfte im Gesundheitswesen weltweit Sportler bezüglich Nahrungsergänzungsmitteln? Das will eine aktuelle Umfrage amerikanischer Wissenschaftler (Arizona State University) herausfinden.
Gesucht werden (Sport-)Ernährungsberater, Ernährungswissenschaftler, Forscher sowie weitere Fachkräfte im Gesundheitswesen, die in den letzten 12 Monaten mit Sportlern gearbeitet haben, die über fundierte Kenntnisse im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel verfügen und bereit sind, ihr Wissen zu teilen. Die Beantwortung der Umfrage (online-Fragebogen) nimmt nur etwa 10 bis 15 Minuten in Anspruch. Die Teilnahme ist freiwillig und kann anonym erfolgen.
Informationen und Teilnahmemöglichkeit finden Sie hier.
► 40 Wissenschaftler unterstützen Zuckersteuer
Mit einem ausführlichen wissenschaftlichen Papier haben 40 namhafte Ernährungswissenschaftler und Ernährungsmediziner sowie Fachgesellschaften gemeinsam Stellung genommen zur geplanten Einführung einer Zuckerabgabe auf Softdrinks. Sie begrüßen diese ausdrücklich und erneuern die Forderung, damit einen wirksamen Beitrag zur Reduzierung von Übergewicht und Adipositas sowie weiterer ernährungsbedingter Erkrankungen zu leisten. Die wissenschaftliche Evidenz einer solchen Maßnahme sei hinlänglich bewiesen. Je nach Ausgestaltung der Steuer wird der Zuckerkonsum dadurch messbar zurückgehen und die Hersteller der Softgetränke werden veranlasst, neue Rezepturen zu entwickeln.
Ein Fachartikel, dessen Lektüre lohnt. Sie können ihn hier komplett lesen.
► Prävention vorantreiben
Mit einer Stellungnahme hat die Bundesvereinigung Prävention (BVPG) auf die Veröffentlichung des Wissenschaftsrats „Für Prävention und Gesundheitsförderung handeln in Wissenschaft, Versorgung und Gesellschaft“ reagiert. Die BVPG würdigt darin die Empfehlungen als wichtigen Impuls für die Weiterentwicklung von Prävention in Deutschland und hat weitere Punkte ergänzt, wie Prävention in Deutschland nachhaltig und wirksam vorangebracht werden kann.
Prävention sei mehr, als Risiken zu reduzieren. Sie müsse die Bedingungen schaffen, damit Menschen ihre Gesundheit entwickeln, erhalten und stärken könnten – unabhängig von sozialer Lage oder gesundheitlicher Ausgangssituation, so Dr. Gisela Nellessen-Martens, Geschäftsführerin der BVPG.
Die BVPG fordert deshalb eine klare Orientierung für Gesundheitsförderung in Deutschland. Der VDD unterstützt diesen Ansatz ebenfalls. Hier lesen Sie mehr.
► DKG warnt vor Klinik-Insolvenzen
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) kritisiert die aktuellen Sparpläne der Bundesregierung scharf. Laut einer Analyse drohen nahezu allen Kliniken wirtschaftliche Probleme, bei rund der Hälfte besteht sogar akute Insolvenzgefahr.
Die DKG sieht darin einen Widerspruch zu politischen Zusagen, die Versorgung nicht zu verschlechtern. Insbesondere wird kritisiert, dass der Bund eigene Finanzverantwortung – etwa bei Gesundheitskosten für Bürgergeldempfänger – nicht ausreichend übernimmt und die Last einseitig den Krankenhäusern und Beitragszahlenden auferlegt. Folgen könnten steigende Belastungen für Kommunen, Personalabbau, Leistungseinschränkungen und Klinikschließungen – insbesondere im ländlichen Raum – sein.
Die DKG fordert eine grundlegende Kurskorrektur: Statt kurzfristiger Kürzungen brauche es nachhaltige Effizienzmaßnahmen, Bürokratieabbau und verlässliche Finanzierung, um die Versorgung langfristig zu sichern.
Quelle: Details | Deutsche Krankenhausgesellschaft e. V.
|
|
|
Bildquelle: VDD/Montage Manuela Thul
|
|
Fortbildung im Blick behalten!
Sie möchten Ihre Kenntnisse erweitern und weiterführende Qualifikationen erwerben? Entdecken Sie die aktuellen Zertifikatskurse, Seminare und Veranstaltungen des VDD!
Freie Plätze gibt es noch in folgenden VDD-Seminaren:
- Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO) in der Ernährungstherapie: 28. Mai 2026
- Aufbauseminar für die Ernährungstherapie für Menschen mit Essstörungen: 16. und 17. Oktober 2026
- In der zweiten Jahreshälfte 2026 sind geplant:
Zertifikatskurs Psychiatrische Ernährungstherapie; Zertifikatskurs Künstliche Ernährungstherapie; Zertifikatskurs Adipositastherapie; Zertifikatskurs Allgemeine Pädiatrie
Für alle Zertifikatskurse werden die Termine noch bekannt gegeben.
Auf unserer Terminseite finden Sie alle wichtigen Fort- und Weiterbildungsangebote – stets aktuell und übersichtlich.
|
|
|
|
|
|
|
|
Snack & Connect - Impulse und Austausch zur Ernährungsbildung junger Erwachsener
Veranstalter: LErn BW – Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg an der Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und Ländlichen Raum (LEL)
Ort: futurum Stuttgart, Presselstraße 29, 70191 Stuttgart. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei erreichbar.
Fachlicher Austausch von Personen, Institutionen und Expertinnen und Experten, die ansprechende und wirkungsvolle Ernährungsbildungskonzepte für junge Erwachsene ermöglichen und anbieten möchten. In Impulsvorträgen werden relevante Themen wie Kommunikationsvorlieben der Generation Z, Subjektorientierung als ein Leitprinzip der Ernährungsbildung und Ernährungstrends auf Social Media behandelt.
Knüpfen Sie Kontakte mit anderen interessierten Personen aus dem Bereich Erwachsenenbildung und Ernährung, um Ernährungsbildung für junge Erwachsene zu ermöglichen und zu verbessern.
Infos und Anmeldung
|
|
|
|
|
|
|
|
|
8. Juli 2026, 16.30 bis 20 Uhr
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Einladung zum Polnischen Diätetikkongress 2026
Veranstalter: Polnische Gesellschaft für Diätetik
Ort: Internationales Kongresszentrum Tourismus in Katowice / International Congress Center, Plac Sławika i Antalla 1, 40-166 Katowice, Poland
VDD-Mitglieder /EFAD-Mitglieder sind herzlich eingeladen zum polnischen Diätetikkongress im Oktober 2026 in Katowice. Dieser wird anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Polnischen Gesellschaft für Diätetik veranstaltet, erstmals in diesem Format.
Der Kongress ist eine bedeutende internationale Veranstaltung, die Experten, Praktiker und Forscher aus den Bereichen Diätetik und Ernährung zusammenführt. Er bietet eine Plattform für den Wissensaustausch, die Präsentation neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den diätetischen Fachgemeinschaften in ganz Europa.
Detaillierte Informationen zur Veranstaltung – einschließlich des wissenschaftlichen Programms und der Referenten – finden Sie auf der Website. Teilnehmende mit VDD-Mitgliedschaft profitieren von einem ermäßigten Beitrag. Zur Anmeldung gelangen Sie hier.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Der Schutz Ihrer Privatsphäre ist uns wichtig. Hier finden Sie alle
Informationen über unsere Datenschutzbestimmungen.
|
|
|
|
|