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VDD-Newsletter April 2026
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Liebe Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser des VDD-Newsletters,
die vergangenen Wochen waren für die Ernährungstherapie sehr bewegend und für den VDD voller spannender Entwicklungen und Begegnungen. Die Gesundheitspolitik ist ein zentrales Feld, und ihre Reform ist überfällig. Die FinanzKommission Gesundheit hat ihren ersten Bericht zur Stabilisierung und Weiterentwicklung des Gesundheitssystems vorgelegt. Der VDD hat sich dort mit Vorschlägen eingebracht und wird das auch weiter tun.
Wir berichten über unsere Netzwerkarbeit und natürlich sehen wir mit großen Erwartungen und viel Vorfreude unserem Bundeskongress entgegen.
Wir hoffen, Sie mit unserem Newsletter wieder gut zu informieren, und freuen uns auf das persönliche Zusammentreffen mit VDD & Friends in Wolfsburg.
Herzliche Grüße Ihr VDD
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VDD-Geschäftsbericht 2025 ist online
Das vergangene Jahr war ein Jahr der Veränderungen: Vom Wechsel im Präsidium über die neue Satzung und die neuen Berufsrichtlinien bis hin zum erfolgreichen Bundeskongress und zahlreichen berufspolitischen Kooperationen, Veranstaltungen und Stellungnahmen hat der VDD viel bewegen können und sich nachhaltig gegenüber Politik, Stakeholdern und Entscheidern im Gesundheitswesen positioniert.
Nachzulesen ist dies im Geschäftsbericht 2025, der seit Kurzem online verfügbar ist und die Arbeit des Verbandes gegenüber Mitgliedern und Öffentlichkeit nachvollziehbar dokumentiert.
Die Mitgliederzahl ist ein zentraler Indikator für die Stabilität und Attraktivität des Verbandes. Mit derzeit 4.300 Mitgliedern, vielen ehrenamtlich Aktiven, einer effizienten, ressourcenschonend arbeitenden Verwaltung und einem engagierten Präsidium ist der Verband eine unverzichtbare Größe im Berufsfeld Ernährungstherapie und Diätetik. Durch sein Fort- und Weiterbildungsangebot garantiert der Verband die Qualitätssicherung in der täglichen Arbeit – die Z-Kurse sind allseits anerkannt, neue Fortbildungsformate sind hinzugekommen.
Mit zahlreichen berufspolitischen Stellungnahmen hat sich der VDD 2025 zu Wort gemeldet und oft im Verbund mit den Kooperationspartnern viel erreicht, beispielsweise bei den an die FinanzKommission Gesundheit gerichteten Vorschlägen zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der Finanzsituation, bei der Formulierung von Leitlinien oder bei der stärkeren strukturellen Einbindung der maßgeblichen Heilmittelverbände beim G-BA.
Der VDD-Geschäftsbericht 2025 liegt ausschließlich digital vor. Auf 56 Seiten erhalten Interessierte einen umfassenden Einblick in die Arbeit des vergangenen Jahres.
Hier erfahren Sie mehr.
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VDD-Kongress: Bis zum 23. April noch online anmelden!
Haben Sie sich Ihr persönliches Programm für den VDD-Bundeskongress schon zusammengestellt? In diesem Jahr steht er unter dem Titel „VDD & Friends: Gemeinsam ist MEHR drin“ und findet in Kooperation mit BDEM, DGEM, DAEM und VDOE vom 7. bis 9. Mai in Wolfsburg statt.
- Bis einschließlich 23. April ist es noch möglich, sich online anzumelden. Nach diesem Zeitpunkt können Sie zwar auch noch teilnehmen, dann ist aber eine persönliche Anmeldung vor Ort erforderlich (mit Aufpreis).
Hier gelangen Sie zur Anmeldung.
- Die Schirmherrschaft des Kongresses hat Dr. Andreas Philippi, niedersächsischer Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, übernommen. In seinem Grußwort begrüßt er, dass der Kongress sich schwerpunktmäßig der Bedeutung der Ernährung für Prävention und Therapie widmet. Zugleich äußert er seine hohe Wertschätzung der Diätassistenten, die sich im Verbund mit den anderen Professionen für die Verzahnung von Ernährungstherapie und -medizin einsetzen.
- Der VDD eröffnet den Kongress gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern und gestaltet den Auftakt mit Sarah Wiener, Köchin und Gründerin der Stiftung Ich kann kochen!
- In vier parallelen Vortragssträngen erfahren die Teilnehmenden an den Kongresstagen Neues zu den Leitlinien, zu den Trends aus der Industrie, zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und der Umsetzung in die Praxis. Wichtige Themen: Ernährungstherapie zwischen Pflicht, Ethik und Menschlichkeit, Supportive Ernährung, Ernährungstherapie in der psychosomatischen Rehabilitation sowie Aktuelles zu Beratungskompetenz und Digitalisierung oder auch zur intersektoralen Versorgung. Mehr als hundert Referenten und Vorsitzende garantieren ein hochkarätiges Programm und spannende Diskussionen. Die Vorsymposien am Donnerstag (7. Mai) sind wie gewohnt kostenfrei.
Näheres zum Programm lesen Sie hier.
- Bitte merken Sie sich als VDD-Mitglied auch die Mitgliederversammlung des Verbands am 7. Mai um 17.30 Uhr im Kleinen Saal des CongressParks Wolfsburg vor.
- Die Abendveranstaltung am 8. Mai, das Festliche Bankett im Leonardo Hotel in Wolfsburg, ist komplett ausgebucht. Hier ist keine Anmeldung mehr möglich.
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Unterzeichnende Verbände des Offenen Briefes an Gesundheitsministerin Warken. Screen: VDD/L. Richard
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Offener Brief: Gesundheitsfachberufe fordern Einbindung in den BMG-Fachdialog Primärversorgung
Anlässlich des Fachdialogs Primärversorgung im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) am 18. März haben die Gesundheitsfachberufe, unter ihnen auch der VDD, in einem Offenen Brief eine stärkere Einbindung und die Einlösung des politischen Versprechens nach frühzeitiger Beteiligung aller Professionen gefordert.
In dem Brief an Gesundheitsministerin Nina Warken weisen sie darauf hin, dass zahlreiche Leistungserbringende aus den Gesundheitsfachberufen, die im Rahmen der medizinischen, geburtshilflichen und therapeutischen Versorgung elementar für das Gesundheitssystem sind, nicht oder nur am Rande in den Fachdialog eingebunden werden.
In dem Schreiben heißt es, im Gesundheitssektor arbeiteten mehr als 6,2 Millionen Menschen, die professionell die Versorgung der Bevölkerung sicherstellen. Davon gehörten nur rund 500.000 Personen zur Ärzteschaft. Die Vertreter der anderen Professionen könnten derzeit nur von der Seitenlinie zuschauen.
Die Fach- und Berufsverbände fordern Ministerin Warken auf, die versprochene „frühzeitige Beteiligung aller Akteure” tatsächlich sicherzustellen und die Expertise und wichtige Rolle der Gesundheitsfachberufe in einem tragfähigen Primärversorgungssystem von Anfang an mitzudenken. Denn nur gemeinsam kann es gelingen, die kommenden großen Herausforderungen zu meistern.
Hier lesen Sie den Offenen Brief.
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VDD (Iris Flöhrmann, Isabel Storek, von links) und VDOE (Dr. Andrea Lambeck, rechts) vertraten beim G-BA-Heilmitteltag gemeinsam die Interessen der Ernährungstherapie. Bildquelle: VDD/bearb. M. Thul.
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VDD beim 1. Heilmitteltag des G-BA: Intensiver und dichter Austausch
Mitte März fand in Berlin der erste Heilmitteltag beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) statt – ein wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung der Heilmittelversorgung in Deutschland.
Nach der Reform des Heilmittelkatalogs 2016/2017 und dem Start der Evaluation im Jahr 2024 stand die Umsetzung der Reform bei diesem Fachtag im Mittelpunkt. Erstmals brachte der G-BA auf höchster Ebene Vertreterinnen und Vertreter der Krankenkassen (GKV, KBV), von Industrie, Bundesgesundheitsministerium, Leistungserbringer sowie Patientenvertretungen an einen Tisch.
Der Blick war gerichtet auf die nächsten Schritte und die zukünftige Ausgestaltung der Heilmittelversorgung. Auch der VDD hatte sich an der Befragung beteiligt, allerdings waren bei der Gestaltung der Vereinbarung zu den zwei Heilmitteln Ernährungstherapie bereits einige Punkte schon anders umgesetzt worden.
Für den VDD nutzten Präsidentin Iris Flöhrmann und Vizepräsidentin Isabel Storek die Gelegenheit, sich vor Ort ein umfassendes Bild zu machen und in den persönlichen Austausch mit zentralen Stakeholdern zu gehen. Die unterschiedlichen Perspektiven der Akteure wurden vorgestellt und mit Blick auf die nächsten Schritte und die zukünftige Ausgestaltung der Heilmittelversorgung intensiv diskutiert.
Ein Thema bei der Veranstaltung war auch die Frage nach der Blanko-Verordnung für Ergo- und Physiotherapie, die jüngst insbesondere vom AOK-Bundesverband als „Blanko-Scheck für Einnahme-Optimierung“ heftig kritisiert wurde und wonach es in diesem Bereich deutliche Strukturverschiebungen hin zu teureren Leistungen gegeben habe. Zwar sind die Heilmittelausgaben tatsächlich 2025 um 10,4% gestiegen, aber trotz dieser Steigerungsrate lag ihr Anteil an den Gesamtkosten laut Gesundheitsministerium im vergangenen Jahr bei lediglich 4%.
Unser Fazit: Präsenzformate wie dieses sind essenziell. Sie schaffen Raum für echten Dialog, fördern gegenseitiges Verständnis und sind ein wichtiger Baustein für die berufspolitische Weiterentwicklung – insbesondere für die Positionierung der Diätassistentinnen und Diätassistenten im Gesundheitswesen.
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Bildquelle: VDD/Iris Flöhrmann
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NutriDays 2026 – Taste the New: Ein Besuch bei den Schweizer Kollegen
Auf Einladung des Schweizerischen Verbands der Ernährungsberater/innen (SVDE ASDD) nahm VDD-Präsidentin Iris Flöhrmann am 27. und 28. März in Bern an den NutriDays teil. Es waren zwei sehr inspirierende Tage, mit sehr gutem Einblick in den Berufsalltag der Schweizer Kollegen und vielen Anregungen für zukünftige VDD-Kongresse.
Jorge Correira, Chefarzt der Uniklinik in Genf stellte „Praktische Werkzeuge für eine neue Ära der Ernährungstherapie „vor: Sein Fokus lag auf der stufenweisen Behandlung der adipösen Menschen mit GLP-1-Antagonisten. Er betonte, wie wichtig die Einschätzung der Ernährungssituation und der Nährstoffversorgung durch eine qualifizierte Ernährungsberaterin bereits im Vorfeld der medikamentösen Behandlung ist, um Nebenwirkungen von GLP-1-Antagonisten zu minimieren.
Aktuell übernehmen in der Schweiz die Krankenkassen die Kosten der medikamentösen Therapie für drei Jahre. Danach müssen die Betroffenen selbst dafür aufkommen. Die Begrenzung der Kostenübernahme ist auch in der Schweiz ein großes Thema, auch dort steckt die Ernährungsmedizin in dem Dilemma zwischen Wirtschaftlichkeit, Gesundheitspolitik und evidenzbasierter Therapie.
Weitere Fachthemen waren Frauengesundheit, Ernährung bei Demenz und die Ernährung in der palliativen Betreuung sowie des Weiteren die Ernährungstherapie nach dem NCP-Modell. Ähnlich wie in Deutschland sind Zeitmangel, Wissensdefizite sowie mangelnde praktische Erfahrung die größten Probleme in der Umsetzung. Verbesserungspotenzial gibt es bei der Digitalisierung und bei der Implementierung des akzeptierten theoretischen Vorgehens in den beruflichen Alltag.
Der zweite Tag war der Berufspolitik gewidmet: Auch wenn die Rahmenbedingungen für Ernährungsberater in der Schweiz in vielen Punkten geregelt sind, wünschen sie sich mehr Sichtbarkeit und Zusammenarbeit mit den Ärzten. Fazit nach dem Kongress in Bern: Der Blick über den Tellerrand zeigt, dass die Probleme ähnlich gelagert sind und der Austausch in beide Richtungen sehr offen und wertschätzend ist. Wir sollten das mehr nutzen!
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FinanzKommission Gesundheit: VDD hat Vorschläge unterbreitet
Die FinanzKommission Gesundheit (FKG) hat am 30.März ihren ersten Bericht veröffentlicht. Gemäß Arbeitsauftrag wurden Reformempfehlungen zu Einnahmen und Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erarbeitet, mit denen die GKV-Beitragssätze bereits ab dem Jahr 2027 stabilisiert und zugleich ein hohes Qualitäts- und Leistungsniveau gesichert werden kann.
Der Bericht umfasst kurzfristig bereits ab dem Jahr 2027 wirksame Reformempfehlungen zur Stabilisierung der Krankenkassenbeitragssätze. Leider zeigt sich auf den ersten Blick, dass unter den 66 Empfehlungen nur eine das Thema Ernährung streift, nämlich die Zuckersteuer.
Der VDD hat im Rahmen der schriftlichen Beteiligungsverfahren faktenbasiert und differenziert aufgezeigt, dass in der ernährungstherapeutischen Versorgung erhebliche Einsparpotenziale erschlossen werden können – ohne Qualitätsverlust, vielmehr mit messbaren Qualitätsgewinnen. Die verschiedenen Vorschläge des VDD finden Sie auf den Seite 411-414 der Dokumentation über das Beteiligungsverfahren.
Das Einsparpotenzial durch die Behandlung von Mangelernährung war die einzige Maßnahme, die vom VDD als kurzfristig wirksam bis 2027 eingegeben wurde. Sie wurde im ersten Bericht leider nicht berücksichtigt; womöglich lag es aber am Beschluss des Bundestages zum künftig verpflichtenden Ernährungsscreening auf Mangelernährung in Krankenhäusern. Das ist ein echter Fortschritt. Bis zur Umsetzung ist es zwar noch ein Weg, aber schon jetzt ist klar: Es nützt kein Screening, wenn danach nicht ernährungstherapeutische Maßnahmen erfolgen. Hier sind natürlich Diätassistenten gefragt!
Ein zweiter Bericht der FKG soll Ende des Jahres 2026 vorgelegt werden, mit weiteren Empfehlungen für mittel- und langfristig wirksame Strukturreformen. Wir sind zuversichtlich, dass unsere weiteren Vorschläge Eingang finden.
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Gemeinsam für mehr Prävention: Verbände fordern Sofortmaßnahmen
Gemeinsam mit der Bundesärztekammer und dem Forum Gesundheitsziele der GVG e.V. hat die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (bvpg) Anfang April ein Forderungspapier zur Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung veröffentlicht. Deutschland investiere stark in Reparatur – aber zu wenig in Vermeidung, so die Verbände. Der Anteil der Gesundheitsausgaben für Prävention und Gesundheitsförderung liegt demnach weiterhin nur bei etwa 3-5 %. Diese versäumte Investition führe zu vermeidbarer Krankheitslast, belaste das Gesundheitssystem und schwäche langfristig auch Wirtschaft und Sozialstaat, heißt es in dem Forderungspapier mit dem Titel „Gesundheit gestalten statt verwalten - Sofortmaßnahmen für Prävention und Gesundheitsförderung“.
Im Mittelpunkt stehen zentrale Forderungen wie die stärkere Verankerung von Prävention in allen Politikfeldern sowie die konsequente Umsetzung evidenzbasierter Maßnahmen, insbesondere der WHO-„Best Buys“. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt seit Jahren evidenzbasierte Maßnahmen zur Reduktion nichtübertragbarer Erkrankungen – die sogenannten WHO »Best Buys«. Das sind u.a.
- eine gesundheitsorientierte Besteuerung von Tabak, Alkohol und stark zuckerhaltigen Produkten
- die Einschränkung von Werbung und Sponsoring, insbesondere zum Schutz von Kindern und Jugendlichen
- klare und verständliche Produktkennzeichnungen
- sowie die Regulierung von Verfügbarkeit und Verkaufsbedingungen
Der VDD unterstützt Bestrebungen zum Ausbau der Präventionsangebote seit Langem. Das Forderungspapier können Sie hier nachlesen.
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Kurzmeldungen für VDD-Mitglieder
► S3-Leitlinie „Ernährung und Ernährungsmedizin in der Onkologie“ – Richtigstellung Mitwirkung
Im letzten VDD-Newsletter haben wir auf die Finalisierung der S3-Leitlinie „Ernährung und Ernährungsmedizin in der Onkologie“ hingewiesen. An der Erstellung haben für den VDD Dr. Nicole Erickson und als Stellvertretung Julia von Grundherr (B. Sc MPH) ihre Expertise einfließen lassen. Irrtümlich wurde unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Marleen Meteling-Eeken als Mitwirkende genannt. Den Fehler bitten wir zu entschuldigen.
Zur Leitlinie (Lang- und Kurzversion) gelangen Sie hier.
► Tarifsprache kurz erklärt: VDD-Fachgruppe Tarifpolitik hat ein neues Tarif-Glossar erstellt
Um die Tarifsprache leichter zu verstehen und die wichtigsten Begriffe verständlicher zu machen, hat die FG Tarifpolitik ein neues Dokument mit zahlreichen Begriffsbestimmungen und Antworten auf wichtige Fragen in Zusammenhang mit Tarifen (FAQ) erstellt. Mitglieder finden es im internen Bereich unter Arbeitswelt – Gehälter, Tarife & Arbeitsrecht.
Warum ist eine Stellenbeschreibung wichtig und was ist der Unterschied zwischen Entgeltstufe und Entgeltgruppe? Was regelt der Tarifvertrag? Welche Tarifverträge gibt es, welche sind für Diätassistenten relevant? Was ist, wenn der Arbeitgeber nicht tarifgebunden ist? Diese neuen Informationen sind umfassend, aber sehr kompakt. Entstanden ist ein leicht verständliches Glossar, ausschließlich für VDD-Mitglieder.
► Appell für Einführung einer Zuckersteuer
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat im Bundesrat eine Intiative zur Einführung einer Zuckersteuer angestoßen. Zuletzt zeigte sich auch Bundesgesundheitsministerin Nina Warken offen für eine Diskussion darüber.
Das Bündnis der Deutschen Allianz nichtübertragbarer Krankheiten (DANK), von foodwatch und dem Bundesverband Verbraucherzentrale hat kürzlich eine Unterschriftenaktion gestartet, die nicht nur Ärzte, sondern auch Angehörige anderer Gesundheitsberufe mitunterzeichnen können. Mit der Bundesratsinitiative Schleswig-Holsteins für eine nach Zuckergehalt gestaffelte Limo-Abgabe bestehe jetzt die reale Chance auf die politische Umsetzung einer nachweislich wirksamen Präventionsmaßnahme, schreiben die Unterzeichnenden.
Wenn Sie den Appell ebenfalls unterzeichnen möchten, kommen Sie hier weiter.
► Noch bis zum 30. April: Umfrage zur Gemeinschaftsverpflegung in Bayern
Gemeinschaftsverpflegung hat in Bayern eine enorme Bedeutung – vom Kindergarten bis zur Senioreneinrichtung. Bisher fehlen jedoch verlässliche Zahlen zur aktuellen Situation: Wie viele Gerichte werden pro Tag ausgegeben? Welche Speisenproduktionssysteme werden eingesetzt? Und in welchem Umfang werden regionale und bioregionale Produkte verwendet?
Aus diesem Grund läuft derzeit eine Befragung zur Ermittlung des Status quo der gesamten bayerischen Gemeinschaftsverpflegung. Sie ist Teil des Forschungsprojekts „Strukturanalyse und Praxisempfehlungen für mehr ‚Bio‘ und ‚Regio‘ in der bayerischen Gemeinschaftsverpflegung“. Neben Einzelküchen können auch Träger teilnehmen.
Informationen und Teilnahmemöglichkeit finden Sie hier.
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Wissenswertes für die Praxis
► Neue Entgelttransparenzpflichten ab Juni 2026
Ab Juni 2026 gelten neue Vorgaben zur Entgelttransparenz bereits für Unternehmen ab 100 Beschäftigten. Ziel ist mehr Lohngerechtigkeit und Vergleichbarkeit.
- Mehr Auskunftsrechte: Beschäftigte können Informationen zu ihrem eigenen Gehalt sowie zu Durchschnittsgehältern vergleichbarer Positionen einfordern. Arbeitgeber müssen regelmäßig über dieses Recht informieren und Anfragen fristgerecht beantworten.
- Beweislastumkehr: In Streitfällen muss künftig der Arbeitgeber nachweisen, dass keine Entgeltbenachteiligung vorliegt.
- Mehr Transparenz im Bewerbungsprozess: Unternehmen müssen vor dem Bewerbungsgespräch das Einstiegsgehalt oder eine Gehaltsspanne nennen. Die Frage nach dem bisherigen Gehalt wird unzulässig.
- Neue Berichtspflichten: Unternehmen ab 100 Mitarbeitenden müssen regelmäßig Berichte zur geschlechtsspezifischen Lohnentwicklung vorlegen. Bei einem Lohngefälle über 5 % sind Maßnahmen zur Angleichung erforderlich.
Quelle: HENSCHE Arbeitsrecht
► Arbeitnehmerrecht: Anspruch auf zusammenhängenden Urlaub
Drei Wochen Urlaub am Stück? Das darf ein Arbeitgeber nicht pauschal verbieten. Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Thüringen in einer aktuellen Entscheidung klargestellt (Beschluss vom 2. März 2026, Az. 4 Ta 15/26).
Arbeitgeber dürfen den Urlaub ihrer Beschäftigten demnach nicht pauschal auf zwei zusammenhängende Wochen begrenzen. Nach dem Bundesurlaubsgesetz ist Erholungsurlaub grundsätzlich zusammenhängend zu gewähren. Eine Aufteilung ist nur in Ausnahmefällen, etwa bei dringenden betrieblichen Gründen, zulässig. Eine allgemeine betriebliche Regel reicht dafür nicht aus.
Gut zu wissen: Bei unberechtigter Ablehnung kann der Urlaub bei Bedarf sogar im Eilverfahren gerichtlich durchgesetzt werden, wenn sonst der Anspruch verloren geht.
► Aktivrente ab 2026: Mehr finanzieller Spielraum im Ruhestand
Seit dem 1. Januar 2026 ermöglicht die Aktivrente es Beschäftigten, nach Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze weiterzuarbeiten und dabei bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei zu verdienen – sofern sie sozialversicherungspflichtig angestellt bleiben. Für viele Diätassistentinnen und Diätassistenten kann dies den Übergang in den Ruhestand flexibler und finanziell attraktiver machen. Im therapeutischen Bereich kann die Aktivrente helfen, wertvolles Erfahrungswissen zu halten.
Die Regelung gilt nur für sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, nicht für Selbstständige, Beamt*innen oder Minijobs. Beiträge zu Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung laufen weiter; letzteres kann die spätere Rente sogar erhöhen. Die steuerfreie Beschäftigung muss vom Arbeitgeber korrekt gemeldet werden. Wer also nach dem Renteneintritt (etwas) weiterarbeiten möchte, hat künftig deutlich bessere Rahmenbedingungen.
Quelle: HENSCHE Arbeitsrecht
► Neue Marktforschungsdaten bieten detaillierte Einblicke mit Praxisrelevanz
Aktuelle Umfrage- und Marktforschungsdaten zeigen, dass der Lebensmitteleinkauf für viele Haushalte in Deutschland spürbar teurer geworden ist und Haushalte im Januar 2026 durchschnittlich rund 393 Euro pro Monat für Lebensmittel ausgaben.
Die Ausgaben sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen; Lebensmittel sind heute im Schnitt knapp 38 % teurer als 2020. Und die Sorgen sind angesichts der weltpolitischen Lage groß. Vielfach kaufen Verbraucher sehr preisbewusst, beim Discounter und fokussiert auf Preise und Sonderangebote, allerdings zum Teil mit regional großen Unterschieden.
Für die Beratungspraxis relevant sein dürfte die Tatsache, dass der Preisfrust Lebensmittelauswahl, Portionsgrößen und die Akzeptanz von Empfehlungen beeinflusst. Denn Preissteigerungen betreffen häufig genau jene Produktgruppen, die im Alltag eine große Rolle spielen – hier sind kostenbewusste Alternativen gefragt.
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Fortbildung im Blick behalten!
Sie möchten Ihre Kenntnisse erweitern und weiterführende Qualifikationen erwerben? Entdecken Sie die aktuellen Zertifikatskurse, Seminare und Veranstaltungen des VDD!
Freie Plätze gibt es noch in folgendem VDD-Seminar:
- Zertifikatskurs „Nephrologische Ernährungstherapie“
Block 1: 21. bis 23. Mai,
Block 2: 11. bis 13. Juni (beide Blöcke in Präsenz),
Block 3: 6. bis 7. November (online)
Auf unserer Terminseite finden Sie alle wichtigen Fort- und Weiterbildungsangebote – stets aktuell und übersichtlich.
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Zertifikatskurs Nephrologische Ernährungstherapie – Anmeldungen noch möglich!
Veranstalter: Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e.V. (VDD)
Chronische Nierenerkrankungen stellen hohe Anforderungen an die ernährungstherapeutische Betreuung. Umso wichtiger ist fundiertes, praxisnahes Fachwissen – genau hier setzt der Zertifikatskurs „Nephrologische Ernährungstherapie“ an.
Der Kurs vermittelt kompakt und anwendungsorientiert aktuelles Wissen zur Ernährungstherapie bei nephrologischen Erkrankungen. Durch die Kombination aus Präsenzphasen und Online-Modulen profitieren Sie von intensivem fachlichem Austausch und gleichzeitig von hoher zeitlicher Flexibilität.
Organisation und Kontakt: Doris Borgmann, Diätassistentin/Nephrologische Ernährungstherapie/VDD Diätassistentenlehrkraft
Informationen und Anmeldung
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Block 1 (Präsenz): 21.05. – 23.05.2026 Minden Block 2 (Präsenz): 11.06. – 13.06.2026 Minden Block 3 (Online): 06.11. – 07.11.2026
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8. Bundeskonferenz „Gesund und aktiv älter werden“ | Demenzprävention
Veranstalter: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)
Unter dem Titel „Demenzprävention im Dialog – Aufklärung verbessern, Strukturen stärken, Risiken reduzieren“ diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis gemeinsam mit den Teilnehmenden zentrale Aspekte der Demenzprävention und Gesundheitsförderung. Im Fokus stehen unter anderem Beispiele guter Praxis, Multiplikatorenansätze sowie Maßnahmen der Verhältnisprävention und der Früherkennung.
Mehr Informationen Anmeldung
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22. April 2026 | 9.15 bis 16.14 Uhr Hotel Hilton Köln (am Kölner Hauptbbahnhof), Marzellenstr. 13-17, 50668 Köln
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VDD & Friends 2026: Hier ist MEHR drin!
68. Bundeskongress des Verbandes der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e.V. (VDD), in Kooperation mit den Verbänden der Ernährungstherapie BDEM, DGEM, DAEM und VDOE
Jahreskongress des VDD in Präsenz in Wolfsburg. Die Teilnehmenden erwartet ein fachlich anspruchsvolles Programm mit erstklassigen Referenten, hochaktuellen Themen und einer informativen Fachausstellung.
Hier erfahren Sie mehr.
Zur Anmeldung geht es hier.
Die Online-Anmeldung ist bis zum 23. April möglich, danach kann man sich noch direkt vor Ort registrieren lassen.
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7. bis 9. Mai 2026 CongressPark Wolfsburg
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VDD-Mitgliederversammlung
Ein fester Bestandteil des Kongresses ist die Mitgliederversammlung des VDD am Donnerstagabend (7. Mai). Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen im Verband zu informieren, mitzugestalten und Ihre Stimme für die Zukunft unseres Berufsstandes einzubringen. Wir freuen uns auf Ihre aktive Teilnahme und den gemeinsamen Austausch.
Im internen Bereich der Webseite finden Sie dazu die aktuelle Tagesordnung sowie weitere Dokumente (u.a. Bewerbungen für die Nachwahlen zum Vizepräsidentenamt, Anträge, Jahresabschluss).
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7. Mai 2026, 17.30 Uhr CongressPark Wolfsburg
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Der Schutz Ihrer Privatsphäre ist uns wichtig. Hier finden Sie alle
Informationen über unsere Datenschutzbestimmungen.
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