Verband der Diätassistenten
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VDD-Newsletter März 2026

Liebe Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser des VDD-Newsletters,

mit Riesenschritten geht es auf den Kongress zu – ein spannendes Programm erwartet Sie. Stellen Sie am besten schon jetzt Ihre Favoriten zusammen, alle Infos finden Sie auf der Kongresswebseite. Abgesehen davon freuen wir uns ganz besonders auf den fachlichen und den persönlichen Austausch mit Ihnen, die Abendveranstaltung, die Mitgliederversammlung, die Postersession und die Verleihung des VDD-Awards. Sie dürfen gespannt sein.

Der zurückliegende Monat hatte es in sich: nutriZert öffnet sich für die ambulante Ernährungstherapie. Die Ergebnisse der HELPER-Studie in Bayern zeigen Aufgaben für die Politik, um die Heilberufe für die Zukunft fit zu machen. Ein großer Erfolg ist, dass der Deutsche Bundestag den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beauftragt hat, zur Bekämpfung der Mangelernährung Richtlinien für ein verpflichtendes Ernährungsscreening bei Aufnahme in eine Klinik zu entwickeln.

Der VDD ist und war darüber hinaus bei wichtigen Veranstaltungen beteiligt. Die FG Essstörungen bietet auch in diesem Jahr wieder Fallbesprechungen an. Gerne vormerken.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

Herzliche Grüße
Ihr VDD

 

Das sind unsere Themen

 
 
 
 

Bildquelle: https://www.nutrizert.de, Screen: VDD/L. Richard

 

Kooperation von nutriZert mit VDD und VDOE: nutriZert öffnet sich für ambulante Ernährungstherapie

Künftig können sich auch niedergelassene ernährungstherapeutische Praxen zertifizieren lassen. Dies stärkt die ambulante Ernährungstherapie in Deutschland und macht qualitätsgesicherte Angebote besser sichtbar. Unterstützt wird diese gezielte Weiterentwicklung des nutriZert-Zertifizierungssystem durch die enge und wertvolle Kooperation der nutriZert-Initiatoren DGEM und DAEM mit VDD und VDOE.

Mit der Öffnung des Zertifizierungssystems für ernährungstherapeutische Praxen wird das bestehende Angebot für ernährungsmedizinische Praxen, Klinikabteilungen und Kliniken um einen zentralen ambulanten Versorgungsbereich erweitert. Damit wird die Vernetzung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung gestärkt.

Die inhaltliche Ausgestaltung der Zertifizierung für ernährungstherapeutische Praxen erfolgt gemeinsam mit VDD und VDOE. Die Zertifizierung folgt einem strukturellen Ansatz: Neben fachlichen Voraussetzungen werden organisatorische und prozessuale Strukturen geprüft. In diesem Rahmen können evidenzbasierte Konzepte wie beispielsweise der German Nutrition Care Process (G-NCP) systematisch umgesetzt und weiterentwickelt werden. Das nutriZert-System ergänzt damit den persönlichen Qualitätsnachweis (E-Zert) der agierenden Personen.

Alle zertifizierten Praxen werden zentral auf der nutriZert-Website dargestellt. Die transparente Darstellung von Qualifikationen, Behandlungsschwerpunkten und Versorgungsangeboten erleichtert Patient*innen und Ärzt*innen die gezielte Suche nach qualitätsgesicherter Ernährungstherapie.

Es entsteht ein bundesweit sichtbares, sektorenübergreifendes Netzwerk qualitätsgesicherter ernährungsmedizinischer und ernährungstherapeutischer Einrichtungen. Mitglieder von VDD und VDOE sowie Inhaber*innen einer persönlichen E-Zert-Zertifizierung profitieren von preislichen Vorteilen bei der nutriZert-Zertifizierung.

Mit der Weiterentwicklung von nutriZert setzen DAEM und DGEM gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern BDEM, VDD und VDOE ein klares Zeichen für Qualität, Transparenz und eine zukunftsfähige ernährungsmedizinische und ernährungstherapeutische Versorgung.

 

Geballte Kompetenz am VDD-Stand (v.l.n.r.): Sören Kube, Iris Flöhrmann, Uta Köpcke, Sandra Strehle und Prof. Lars Selig. Bildquelle: VDD

 

DGE-Kongress in Kassel – mit großer VDD-Beteiligung

Das Mikrobiom zählt zu den dynamischsten Forschungsfeldern, fast jede fünfte der derzeit über 4 600 registrierten klinischen Studien zu diesem Thema untersucht Zusammenhänge mit der Ernährung. Beim 63. Wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) Anfang März in Kassel standen die Fragen im Fokus, wie Ernährung und Mikrobiom gemeinsam zur Entstehung chronischer Erkrankungen beitragen können. Knapp 800 Teilnehmende aus Wissenschaft und Praxis diskutierten aktuelle Erkenntnisse zur Rolle des Mikrobioms. „Wir stehen an einem Punkt, an dem wir zahlreiche Assoziationen zwischen Ernährung, Mikrobiom und Gesundheit kennen, die entscheidende Frage nach der Kausalität jedoch noch offen ist“, sagte Prof. Dr. Dirk Haller, Leiter des DGE-Kongresses.

Der VDD war mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen vertreten – ein Zeichen für die große Bedeutung des Kongresses und den lebendigen fachlichen Austausch der Ernährungstherapeuten und Ernährungsmediziner. Lars Selig und Iris Flöhrmann betreuten den Stand und konnten viele inspirierende Gespräche mit VDD-Mitgliedern führen.

Das Kongressprogramm bot eine Menge, insgesamt über 200 Vorträge und Poster zu aktuellen Forschungsergebnissen, Symposien der DGE-Fachgruppen und Arbeitsgruppen sowie aus den Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften und angrenzenden Disziplinen. Die beiden Plenarvorträge zeigten, wie eng Mikrobiom und Ernährung miteinander verknüpft sind, welche Rolle diese Wechselwirkungen bei chronischen Erkrankungen spielen und welches Potenzial sie für Diagnostik und Therapie in der Zukunft haben.

► Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) hat Prof. Dr. Peter Stehle für seine langjährigen und nachhaltigen Verdienste die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Die DGE würdigte damit Stehles langjährige Arbeit im Wissenschaftlichen Präsidium, als DGE-Präsident, als Chefredakteur von zwei DGE-Ernährungsberichten sowie seine Mitarbeit in Arbeitsgruppen und an Leitlinien. Insbesondere die evidenzbasierte Ausrichtung ernährungswissenschaftlicher Empfehlungen und die Stärkung der Rolle der DGE als unabhängige wissenschaftliche Fachgesellschaft tragen seine Handschrift. Der VDD gratuliert herzlich.

 

Bildquelle: RAL GEK/S. Lange

 

„Zukunft auf dem Teller“: RAL Symposium Ernährung 2026

Die Küche als strategischer Erfolgsfaktor. High-Tech gegen Verschwendung. „True Crime“ in der Großküche zur Aufdeckung von Fehlerquellen. Es waren spannende Themen, die rund 60 Entscheiderinnen und Entscheider aus Beratung, Küche und Management beim RAL Symposium Ernährung am 9. Februar 2026 diskutierten. Eingeladen hatte die Gütegemeinschaft Ernährungs Kompetenz (GEK e.V.) auf der Intergastra in Stuttgart.

Ein zentrales Thema war die radikale Neudefinition von Wirtschaftlichkeit. Sören Kube (Leaf Consulting GmbH und Mitglied der VDD-Fachgruppe Digitalisierung) sowie Armin Storm (Schwarzwald-Baar Klinikum) räumten mit dem Vorurteil auf, die Klinikküche sei lediglich eine Kostenstelle. Qualität ist demzufolge kein Budgetfresser, sondern ein strategischer Wachstumsmotor, das gelingt mit einem Frischegrad von 90% und der Erschließung externer Kundenmärkte. Laura Schiefer (Primus Service GmbH) zeigte, wie Nachhaltigkeit durch klare Qualitätsverträge und messbare Ziele strukturell verankert werden kann. Susanne Lange, Geschäftsführerin der GEK, gab exklusiv erste Einblicke in das neue RAL Gütezeichen Nachhaltige Gastronomie. Es befindet sich aktuell im Anerkennungsverfahren stellt ab Frühjahr 2026 den neuen Branchenstandard für zukunftsfähige GV-Betriebe dar. Heidi Lilienkamp (FG-Sprecherin Rehabilitation) konnte die neue Kooperation von VDD und RAL vorstellen: Hier soll ein Netzwerk rund um das Verpflegungsmanagement entstehen.

Weitere Themen: Wie schonen moderne Technik und Künstliche Intelligenz Ressourcen? Wie beenden vernetzte Daten-Hubs und KI-basierte Prognosen den „operativen Blindflug“ in der Care-Verpflegung, wie lässt sich dadurch die Effizienz steigern? Klar ist: Die Zukunft der Gemeinschaftsgastronomie ist vernetzt und deutlich smarter. Hochinteressant auch die Methode, mit dem interaktiven Format „True Crime in der Großküche“ Fehlerketten aufzudecken.

Die Gütegemeinschaft Ernährungs-Kompetenz e.V. setzt sich für höchste Qualitätsstandards in der Gemeinschaftsgastronomie ein. Durch die RAL Gütezeichen bietet sie Betrieben unabhängige, geprüfte Nachweise für Qualität und zukunftsfähiges Handeln.

 

Rund 20 bis 30 Prozent der Erkrankten sind schon bei der stationären Aufnahme mangelernährt. Um gezielt gegensteuern zu können, soll ein verbindliches Ernährungsscreening auf Mangelernährung kommen. Bildquelle: L. Richard

 

Historischer Meilenstein für die Ernährungsmedizin: G-BA soll Richtlinie für Ernährungsscreening erarbeiten

Seit der Veröffentlichung der „German Hospital Malnutrition Study“, die auf die medizinischen Folgen sowie die erheblichen Folgekosten von Mangelernährung verwiesen hat, sind 20 Jahre vergangen. Und lange hat sich nichts getan. Doch Anfang März hat der Deutsche Bundestag eine verpflichtende systematische Erkennung von Mangelernährung in Krankenhäusern auf den Weg gebracht.

Mit dem Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) verpflichtet der Gesetzgeber den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), bis Ende 2027 eine Richtlinie zur Erkennung von Mangelernährung zu erlassen und verbindliche Qualitätsvorgaben für ein Ernährungsscreening bei stationären Patienten zu entwickeln. Die Fachverbände und Fachgesellschaften (unter ihnen auch der VDD), die seit einigen Jahren mit der Malnutrition Awareness Week auf das Thema Mangelernährung aufmerksam machen, sehen das als großen Erfolg der jahrelangen Anstrengungen an.

Die Richtlinie soll insbesondere die Anforderungen für eine systematische Erkennung betroffener Patienten bei der Aufnahme einer stationären Behandlung, Anforderungen an das vorzuhaltende Personal sowie Vorgaben für eine wirksame Therapieplanung bestimmen.

Die breite Unterstützung aus vielen medizinischen Disziplinen zeige, dass Mangelernährung kein Randthema sei, sagte Professor Dr. Matthias Pirlich, Vizepräsident der DGEM und niedergelassener Ernährungsmediziner. Betroffen seien Patientinnen und Patienten quer durch alle Fachbereiche. Mit einer praxistauglichen und evidenzbasierten Richtlinie lässt sich die ernährungsmedizinische Versorgung nachhaltig verbessern und Komplikationen für viele Patienten vermeiden.

Die enge Zusammenarbeit der vielen medizinischen Disziplinen trägt also sichtbar Früchte. Wir freuen uns sehr, ein Teil davon zu sein – als qualifiziertes Fachpersonal in Ernährungsteams und in der strukturierten Therapieplanung. Ein besonderer Dank gilt der Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM) und Dr. Gert Bischoff und Professor Dr. Markus Pirlich.
Hier lesen Sie mehr. 

 

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention in Nürnberg. Bildquelle: VDD/I. Flöhrmann

 

Abschlussbericht der HELPER-Studie mit wichtigen Ergebnissen zur beruflichen Situation

Bereits im Dezember 2025 wurden die vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention in Auftrag gegebenen Studienergebnisse der HELPER-Studie bekanntgegeben. Ende Februar trafen sich Staatsministerium, Projektteam und Vertreter der teilnehmenden Berufsgruppen in Nürnberg. Für den VDD war Präsidentin Iris Flöhrmann vertreten. Gemeinsam wurde über die Handlungsempfehlungen und nächsten gemeinsamen Schritte beraten. Manches ist Ländersache, für manches ist der Bund zuständig. Wesentlicher Punkt war die Notwendigkeit der Vernetzung miteinander und das Liefern valider Daten für zukünftige gesundheitspolitische Entscheidungen.

Der Abschlussbericht der HELPER-Studie liefert wichtige Einsichten. Der demografische Wandel macht den Angehörigen von Heilberufen schwer zu schaffen. Ein Großteil der Fachkräfte beklagt eine immer höhere Arbeitsbelastung. Hinzu kommt die unzureichende Einkommenssituation. Die Akademisierung ist für die betreffenden Berufsgruppen Logopädie, Ergo- und Physiotherapie oft nicht attraktiv genug, um bessere berufliche Chancen zu haben und mehr Geld verdienen zu können. Das gilt auch für die Ernährungsfachkräfte. Die Haltung zu einer vollständigen Akademisierung der befragten Berufsgruppen ist durchwachsen.

Das zentrale Anliegen der HELPER-Studie war, mithilfe verlässlicher Daten einen umfassenden Einblick in die aktuelle Versorgungssituation mit Hebammen und Heilmittelerbringern in Bayern zu erhalten, um so Informationslücken zu schließen und mögliche Strategien für eine zukunftsfähige Versorgung zu entwickeln.

 

Bildquelle: freepik

 

Kurzmeldungen für VDD-Mitglieder

S3-Leitlinie „Ernährung und Ernährungsmedizin in der Onkologie“ wurde erfolgreich finalisiert

Die Konsultationsphase ist abgeschlossen und die S3-Leitlinie „Ernährung und Ernährungsmedizin in der Onkologie“ ist jetzt gültig. Die Leitlinie wurde während der Konsultation umbenannt in: „S3-Leitlinie Klinische Ernährung in der Onkologie“.

In der aktualisierten Version 2026 wurde das Thema Ernährung bei chirurgischen Tumortherapien neu aufgenommen. Mit 12 Empfehlungen stellt es nun das umfangreichste Thema der Leitlinie dar. Kostformen werden gegenüber der Vorversion deutlich ausführlicher, das Thema Ernährung in palliativer Situation etwas ausführlicher behandelt. Empfehlungen zu pharmakologischen Behandlungsoptionen bei Ernährungsstörungen wurden im Vergleich zur Vorversion deutlich reduziert

Die Leitliniendokumente (in Lang- und Kurzversion) finden Sie hier. An der Erstellung hat sich auch der VDD mit der Expertise seiner wissenschaftlichen Mitarbeiterin Marleen Meteling-Eeken beteiligt.

Appell an unsere Mitglieder: Pflegen Sie Ihr Profil!

Der VDD erhält so gut wie täglich Anfragen aus dem gesamten Bundesgebiet von Klienten, von Menschen also, die einen Diätassistenten oder eine Diätassistentin suchen. Doch oft sind die Suchergebnisse bei der Umkreissuche ernüchternd, denn viele Profile sind unvollständig oder veraltet. Letztendlich wissen die Suchenden dann immer noch nicht, an wen im näheren Umfeld sie sich wenden sollen. Da bleibt oft nur die Möglichkeit anzurufen und nachzufragen. Eine unnötige Hürde, die manche so verunsichert, dass sie schon vorher aufgeben. Schade, wenn Kollegen und Kolleginnen deswegen nicht gefunden werden.

Wichtig zu wissen:

  • Das Profil lässt sich vom Mitglied selbst pflegen, erreichbar über den Mitgliederbereich. Hier können Profile angelegt werden und hier sind Änderungen des Profils möglich.
  • Die Profilsuche ist Informationsquelle für Klienten, Ärzte, Krankenkassen und viele mehr und deshalb ein wichtiges Instrument, außerdem eine wichtige digitale Visitenkarte für die VDD-Diätassistenten.

Der VDD appelliert daher an seine Mitglieder, das jeweilige Profil in regelmäßigen Abständen auf Aktualität und Vollständigkeit zu prüfen und ggf. zu ergänzen, am besten in einem Zug bei der Pflege der eigenen Webseite und des eigenen Social Media-Accounts.

Die VDD-Fachgruppe Essstörungen bietet wieder Fallbesprechungen an.

Drei neue Termine gibt es in diesem Jahr für das interne „Kollegiale Coaching“ der VDD-Fachgruppe Essstörungen. Die Fallbesprechungen finden online statt und zwar am 1. April, am 10. Juni und am 16. November, jeweils mittwochs von 19 bis 20.30 Uhr.

Dieses Angebot ist kostenfrei. Eine Anmeldung per Mail ist erforderlich. Darin bitte nähere Infos zum Patienten und zu bisherigen Beratungsinhalten mitteilen sowie eine konkrete Frage zum Fall.

Die Fälle werden gemeinsam von allen Seiten besprochen; es werden Optionen für die (Weiter)Arbeit mit dem Patienten erarbeitet. Für jede Fallbesprechung ist ein Zeitfenster von ca. 30 Minuten geplant, so dass an einem Abend maximal drei Fälle besprochen werden können. Drei Kolleginnen aus unserer Fachgruppe begleiten die Abende. Mehr Informationen lesen Sie hier.

 

Neue Netzwerkpartner sowie externe Fachkräfte für Aufträge in der Betrieblichen Gesundheitsförderung gesucht

Für das DR.AMBROSIUS Ernährungsberater-Netzwerk werden derzeit qualifizierte Ernährungsfachkräfte zur freiberuflichen Mitarbeit gesucht, die als Netzwerkpartnerinnen und externe Fachkräfte bei Projekten der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) unterstützen. Interessierte können selbst entscheiden, in welchem Umfang sie tätig werden möchten. Vollzeit, Teilzeit oder die Übernahme einzelner Aufträge ist möglich.

Die Fachkräfte übernehmen präventive und medizinische Ernährungsberatungen in ihrem Gebiet und haben zusätzlich die Möglichkeit, vom Auftraggeber akquirierte BGF-Aufträge deutschlandweit zu übernehmen.

 
 

Wissenswertes für die Praxis

Modellkantinen als Vorbild für Gemeinschaftsverpflegung

Wenn in Kitas, Schulen, Hochschulen, Betrieben, Kliniken oder Pflegeeinrichtungen gesund, nachhaltig und regional gekocht wird, hat das eine große Wirkung. Bisher mangelt es jedoch an übergreifenden Konzepten. Das hat sich mit dem Kantinenprogramm NRW der Verbraucherzentrale NRW geändert – es gibt jetzt sechs Modellkantinen, die anderen Einrichtungen als Lernorte offen stehen.

Ziel ist es, Erfahrungen aus der Praxis zu teilen, voneinander zu lernen und Impulse für nachhaltige Veränderungen zu geben. Interessierte Einrichtungen können sich auf der Website des Kantinenprogramms NRW über die Modellkantinen informieren, ihre Schwerpunkte kennenlernen und direkt Kontakt aufnehmen.

Quelle: „Knackpunkt“ / Verbraucherzentrale NRW e.V.

Essstörungen: Neue Adressdatenbank für Anlaufstellen

Die Landeskoordinierungsstelle Essstörungen (LaKo E) NRW stellt ein wichtiges Bindeglied zwischen Politik und Praxis dar. Sie will die Koordination und den Ausbau von Hilfsangeboten für Menschen mit Essstörungen in NRW fördern. Aufgabenschwerpunkte sind fachliche Beratung, Qualifizierung und Weiterentwicklung von Akteuren, Mitwirkung beim Auf- bzw. Ausbau von Kooperations- und Vernetzungsstrukturen auf Landes-, regionaler und kommunaler Ebene, Initiierung, Konzeptionierung, Begleitung und Auswertung von Präventions- und Hilfeprojekten sowie die Informations- und Öffentlichkeitsarbeit.

Seit Mitte Dezember ist eine neue Adressdatenbank verfügbar. Sie soll als zentrale Anlaufstelle für Unterstützungs- und Beratungsangebote dienen. Es besteht die Möglichkeit, eigene Angebote zu registrieren und so aktiv zum Aufbau dieser wichtigen Ressource beizutragen.

Neue Ausbildung Adipositas-Therapie in Freiburg

Die Adipositas-Akademie Freiburg e.V. bietet in Zusammenarbeit mit dem Badischen Sportbund Freiburg (BSB) und der Sportschule Steinbach eine fundierte Ausbildung zum Adipositas-Therapeut bzw. -Trainer/ zur Adipositas-Therapeutin bzw. -Trainerin an.

Die Ausbildung richtet sich an alle Berufsgruppen, die mit dem Thema Adipositas im Kindes- und Jugendalter sowie im Erwachsenenalter konfrontiert sind, speziell auch Ernährungsfachkräfte.

Die Ausbildung vermittelt in mehreren Modulen fundierte Kenntnisse zur Betreuung und Behandlung übergewichtiger Kinder, Jugendlicher und Erwachsener, zur qualitätsgesicherten Beratung im Bereich Adipositas, praxisorientierten Umsetzung von Therapieprogrammen und zur Förderung von nachhaltigen Verhaltensänderungen.

Das Grundlagenmodul 2026 findet vom 27. bis 29. März 2026 in der Sportschule Steinbach statt. Hier geht es zu mehr Informationen und zur Anmeldung.

 
 

Fortbildung im Blick behalten!

Sie möchten Ihre Kenntnisse erweitern und weiterführende Qualifikationen erwerben? Entdecken Sie die aktuellen Zertifikatskurse, Seminare und Veranstaltungen des VDD!

Freie Plätze gibt es noch in folgenden VDD-Seminaren:

  • Digitale Ernährungstherapie im Berufsalltag von Diätassistenten – Modul 4: 1. April, Modul 5: 29. April – alle Module sind einzeln zu buchen und finden online statt.
  • Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO) in der Ernährungstherapie – 28. Mai, online
  • Zertifikatskurs „Nephrologische Ernährungstherapie“: Block 1: 21. bis 23. Mai, Block 2: 11. bis 13. Juni (beide Blöcke in Präsenz), Block 3: 6. bis 7. November (online)
  • Aufbauseminar für die Ernährungstherapie für Menschen mit Essstörungen – 16. und 17.Oktober 2026 (Präsenz)

Auf unserer Terminseite finden Sie alle wichtigen Fort- und Weiterbildungsangebote – stets aktuell und übersichtlich.

 

Veranstaltungen

32. Leipziger Fortbildungsveranstaltung für Ernährungstherapie

Veranstalter: Ernährungsteam und Medizinische Berufsfachschule, Fachbereich Diätassistenz | Universitätsklinikum Leipzig

Ort: Universitätsklinikum Leipzig | Hörsaal im Haus 4 (Innere und Operative Medizin; Neurologie; Radiologie) | Liebigstraße 20, 04103 Leipzig

Das Programm der 32. Leipziger Fortbildungsveranstaltung für Ernährungstherapie spannt einen breiten und zugleich hochaktuellen Bogen rund um Ernährung, Stoffwechsel und Prävention – von der Herzgesundheit und dem Fettstoffwechsel mit einem Fokus auf LDL und Lipoprotein(a) über die medikamentöse Adipositastherapie bis hin zum oft unterschätzten Krankheitsbild des Lipödems.

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19. März 2026 | 9 bis 15 Uhr

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Fallbesprechung der FG Essstörungen

Veranstalter
: VDD-Fachgruppe Essstörungen

Erster Termin in diesem Jahr für das interne „Kollegiale Coaching“ der VDD-Fachgruppe Essstörungen. Für jede Fallbesprechung ist ein Zeitfenster von ca. 30 Minuten geplant, so dass an einem Abend maximal drei Fälle besprochen werden können. Drei Kolleginnen aus unserer Fachgruppe begleiten die Abende.

Das Angebot ist kostenfrei. Eine Anmeldung per Mail ist erforderlich. Darin bitte nähere Infos zum Patienten und zu bisherigen Beratungsinhalten mitteilen sowie eine konkrete Frage zum Fall.

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1. April 2026 | 19 bis 20.30 Uhr
Online

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8. Bundeskonferenz „Gesund und aktiv älter werden“ | Demenzprävention

Veranstalter: Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heilbronn, Studiengang Personalisierte Ernährung

Ort: Hotel Hilton Köln (am Kölner Hauptbbahnhof), Marzellenstr. 13-17, 50668 Köln

Unter dem Titel „Demenzprävention im Dialog – Aufklärung verbessern, Strukturen stärken, Risiken reduzieren“ diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis gemeinsam mit den Teilnehmenden zentrale Aspekte der Demenzprävention und Gesundheitsförderung. Im Fokus stehen unter anderem Beispiele guter Praxis, Multiplikatorenansätze sowie Maßnahmen der Verhältnisprävention und der Früherkennung.

 

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22. April 2026 | 9.15 bis 16.14 Uhr

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Kontakt

 

VDD Verband der Diätassistenten - Deutscher Bundesverband e.V. Susannastr. 13 - 45136 Essen www.vdd.de

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+49 201 - 94 68 53 70

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+49 201 - 94 68 53 80

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vdd@vdd.de

 

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