Verband der Diätassistenten
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VDD-Newsletter Januar 2026

Liebe Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser des VDD-Newsletters,

wir wünschen Ihnen ein gutes, gesundes und glückliches neues Jahr. Wir hoffen, dass Sie gut starten konnten und die Weichen – persönlich wie beruflich – auf Erfolg und Zufriedenheit gestellt sind.

Fort- und Weiterbildung wird beim VDD auch in diesem Jahr wieder sehr gefördert – dafür haben wir viele neue Angebote, auf einige machen wir Sie hier gezielt aufmerksam, die komplette Übersicht lesen Sie auf unserer Webseite.

Sehr kompakt können Sie sich beim VDD-Bundeskongress im Mai mit aktuellem Wissen versorgen. Vom 15. Januar an ist die Anmeldung für den Kongress eröffnet. Seien Sie schnell und sichern Sie sich den Early-Bird-Tarif.

Außerdem erinnern wir an Ihre Mitwirkungsmöglichkeit: Bei der Mitgliederversammlung in Wolfsburg stehen wieder Wahlen an, da das Präsidium um zwei weitere Vizepräsidenten erweitert werden soll. Wäre das auch etwas für Sie? Bewerben können Sie sich noch bis zum 26. Februar. Wir würden uns freuen!

Herzliche Grüße
Ihr VDD

Das sind unsere Themen

 
 
 
 

VDD-Bundeskongress 2026: Anmeldung ab 15. Januar möglich

„VDD & Friends: Gemeinsam ist MEHR drin“. Unter diesem Kongresstitel lädt der VDD vom 7. bis 9. Mai 2026 zum diesjährigen Bundeskongress nach Wolfsburg ein. Der Bundeskongress findet ausschließlich in Präsenz statt.

Im CongressPark warten ein hochkarätiges Programm, namhafte Referenten und viele neue Themen und Sessions auf die Teilnehmenden. In diesem Jahr setzen der VDD und seine Kooperationspartner ein klares Zeichen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit und den fachlichen Austausch über Berufsgrenzen hinweg: Kooperationspartner sind der Berufsverband Deutscher Ernährungsmedizinerinnen und Ernährungsmediziner e.V. (BDEM), die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. (DGEM), die Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin e. V. (DAEM) und der BerufsVerband Oecotrophologie e.V. (VDOE).

Schwerpunkte sind Themen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen:

  • Mangelernährung und Ethik
  • Supportive Ernährung (parenteral und enteral)

Vom 15. Januar an sind Anmeldungen zu Kongress, VDD-Mitgliederversammlung und Abendevent möglich. Seien Sie schnell und profitieren Sie vom Early-Bird-Tarif. Für die einzelnen Kongresstage stehen auch Tageskarten zur Verfügung.

 

Bildquelle: VDD/Christian Augustin

 

Postersession und VDD-Award: Jetzt bewerben!

► Diätassistenten, Auszubildende oder Studierende können sich bis zum 16. Februar für die Teilnahme an der im vergangenen Jahr neu etablierten Posterausstellung bewerben und so ihre Forschungsprojekte und Studienergebnisse präsentieren. Der VDD lädt herzlich zur Teilnahme ein: Ihre Bewerbung richten Sie per E-Mail an vdd@vdd.de, Stichwort „Postersession 2026“.

Eine Jury wählt bis zu 20 Poster aus. Die besten werden prämiert. Die Preise werden beim VDD-Bundeskongress im Mai 2026 in Wolfsburg verliehen!

Mehr Informationen gibt es hier.

►Beim VDD-Kongress in Wolfsburg werden jedes Jahr auch besondere fachliche, berufliche und persönliche Leistungen im Zusammenhang mit der Ernährungstherapie und Diätetik gewürdigt. Der VDD-Award zeichnet besonderes Engagement und innovative Leistungen aus, die den Berufsstand der Diätassistenten stärken – etwa durch mehr Sichtbarkeit, neue Einsatzfelder oder eine verbesserte Außenwirkung.

Mitglieder und Externe können engagierte Kolleginnen und Kollegen nominieren. Neu: In diesem Jahr sind erstmals auch Selbstbewerbungen möglich – mit Nachweis von Referenzen!

Die Vorschlagsfrist endet am 6. März 2026! Hier geht es zum Bewerbungsformular.

Die Preisverleihung des VDD-Award 2026 findet am Freitag, den 8. Mai 2026, im Zuge der Eröffnungsveranstaltung für den 68. Bundeskongress im Großen Saal im CongressPark Wolfsburg statt.

 

Schauen Sie in unser Video (s. QR-Code) rein: VDD-Vizepräsidentin Isabel Storek will weitere VDD-Mitglieder für eine Kandidatur fürs Vizepräsidentenamt begeistern. Bildquelle (rechts): ballot/pixabay.

 

Zwei weitere Vizepräsidenten: VDD-Mitglieder wählen am 7. Mai 2026

Ein fester Bestandteil des Kongresses ist die Mitgliederversammlung des VDD. Am Donnerstag, 7. Mai 2026 um 17.30 Uhr, laden wir alle Mitglieder herzlich in den CongressPark Wolfsburg ein. Bitte planen Sie Ihre Teilnahme frühzeitig ein und verschaffen Sie Präsidium und Geschäftsführung mit Ihrem Votum Rückhalt für eine effiziente Interessenvertretung der Diätassistenten im kommenden Jahr.

Gemäß der neuen Satzung stehen erneut Wahlen zum Präsidium (Vizepräsidentschaft) an. Insgesamt sind  nun bis zu vier Vizepräsidenten-Positionen möglich. Das gibt den „Vizes“ große Chancen auf Mitgestaltung, Themensetzung und die Umsetzung eigener Ideen. Die VDD-Leitungspositionen bieten zudem viele Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung.

Daher rufen wir auf, sich bis zum 26. Februar 2026 für die Position zu bewerben: Übernehmen Sie ab dem 7. Mai 2026 als Vizepräsident oder Vizepräsidentin aktiv Verantwortung und gestalten Sie die Zukunft unseres Verbandes mit. Senden Sie uns Ihren Lebenslauf und Ihr Motivationsschreiben (formlos) bitte an vdd@vdd.de.

 

Bildquelle: Screen L. Richard

 

Forschungsprojekt LeKER: Rahmenkonzept in die Praxis bringen

Im Rahmen des DRV Bund geförderten Forschungsprojektes LeKER (Lehrküchen - Bestandsaufnahme und Empfehlungen für standardisierte Konzepte in der medizinischen Rehabilitation) hat die Forschungsgruppe unter Federführung der Hochschule Fulda in den vergangenen zwei Jahren das LeKER-Rahmenkonzept mit zahlreichen Materialien erarbeitet. Dieses basiert auf einer Erhebung und auf der Unterstützung von Experten, zu denen auch Vertreterinnen des VDD gehören. Erarbeitet wurden eine qualitätssichernde Ausgestaltung von Lehrküchen sowie korrespondierende Lehrküchenveranstaltungen (LKV). Das Rahmenkonzept gliedert sich in die vier Punkte:

  • Therapeutisches Konzept (inkl. G-NCP als Ausgangspunkt aller ernährungstherapeutischen Maßnahmen)
  • Didaktik und Methodik, u.a. mit Elementen wie einer klientenzentrierten Kommunikation
  • Prozesse: mit konkreten Hinweisen zur vollumfänglichen Durchführung der LKV
  • Strukturen: Hierbei geht es um bauliche Bedingungen, Ausstattung von Lehrküchen, Sicherheit und Hygiene sowie Qualifikation der Fachkräfte für Ernährungstherapie.

Das Rahmenkonzept und die Materialien erleichtern es Ernährungsfachkräften in der medizinischen Rehabilitation, mit der „Methode Lehrküche“ zu arbeiten und die Qualität der Umsetzung zu sichern. Damit jetzt der Praxistransfer des LeKER-Rahmenkonzepts gelingt, wurde eine umfangreiche Materialsammlung erstellt, die bei allen Fragen rund um Lehrküchen sowie der Implementierung und Durchführung von Lehrküchenveranstaltungen bis hin zur Dokumentation hilfreich ist.

Alles Wissenswerte zum Forschungsprojekt LeKER, zu Kontaktmöglichkeiten und beispielsweise zur LeKER-Toolbox finden Sie im Netz.

Auch beim Bundeskongress des VDD im Mai wird das LeKER-Projekt im Rahmen einer eigenen Session vorgestellt – eine sehr gute Gelegenheit für Interessierte, die Verantwortlichen direkt vor Ort zu fragen und Rahmenkonzept und Materialien zu diskutieren. Also gerne vormerken!

 
 

FinanzKommission Gesundheit: VDD hat Vorschlagsrecht genutzt

Die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken einberufene FinanzKommission Gesundheit soll Empfehlungen zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der Finanzsituation der GKV erarbeiten. Ein erster Bericht mit ab 2027 finanzwirksamen kurzfristigen Maßnahmen soll bis Ende März 2026 vorliegen, ein zweiter Bericht mit Strukturreformen bis Ende 2026.

Auch alle 17 maßgeblichen Verbände der Gesundheitsberufe waren aufgerufen, Vorschläge zu machen, wie die Beitragsstabilität in der GKV bereits ab dem Jahr 2027 zu sichern ist. Trotz einer sehr knappen Frist dafür hat sich der VDD auf Initiative von Präsidentin Iris Flöhrmann mit den anderen maßgeblichen Verbänden der Ernährungstherapie abgestimmt, um Vorschläge machen zu können und mit einer Stimme zu sprechen.

Neben der Beschreibung der Maßnahme und einer Begründung zur möglichen Wirksamkeit sollte auch aufgeführt werden, welche gesetzlichen/untergesetzlichen Regelungen geändert oder neu geschaffen werden müssten und in welchem zeitlichen Horizont das möglich sei. Wichtig waren Schätzungen zum Einsparpotenzial und deren Berechnungsgrundlage sowie mögliche Auswirkungen auf die Versorgungsqualität sowie Verteilungs- und Belastungseffekte.

VDD, VDOE, VFED und Quetheb haben anhand zahlreicher Fakten gute Vorschläge mit beeindruckendem Einsparpotenzial erarbeitet. Der VDD bearbeitete die Mangelernährung und die Ernährungstherapie im ambulanten Setting. Ziel war es aufzuzeigen, wie qualitativ gesicherte Ernährungstherapie Kosten senkt.  Darüber hinaus haben sich alle Verbände über ihre Vorschläge ausgetauscht und so beispielsweise die Forderung nach Änderung des Berufsgesetzes, die Nutzung vorhandener Kompetenzen sowie die Zusammenarbeit der verschiedenen Professionen zu unterstreichen. Wir hoffen sehr, dass die Vorschläge berücksichtigt werden und zu echten Reformen zum Nutzen der Menschen führen.

 

Bildquelle: VDD/ I. Flöhrmann

 

Prävention an erste Stelle setzen: Wie versorgen wir morgen?

Es ging um gute Arbeitsbedingungen und eine qualitativ hochwertige, gerechte und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung der Bevölkerung: Die grüne Bundestagsfraktion hatte am 13. Dezember zu einer Gesundheitsberufekonferenz eingeladen, die als Plattform für praxisnahen Austausch und politische Weichenstellungen zu verstehen war. VDD-Präsidentin Iris Flöhrmann nutzte zusammen mit VDOE-Geschäftsführerin Dr. Andrea Lambeck die Möglichkeit, als Vertreterinnen der maßgeblichen Verbände für die Ernährungstherapie teilzunehmen und in den persönlichen Austausch mit den gesundheitspolitischen Vertretern der Bundestagsfraktion zu gehen. In der Bestandsanalyse waren sich die Teilnehmenden einig: Abwarten sei keine Option. Stattdessen seien mutige strukturelle Reformen, ein Kulturwandel und die konsequente Einbindung aller Gesundheitsberufe ins System erforderlich.

In seiner Keynote gab Prof. Dr. Ferdinand Gerlach (ehemals Vorsitzender des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen) einen Zukunftsausblick auf die Gesundheitsversorgung 2040. Er sagte, bei effizienteren Strukturen könnten vorhandene Fachkräfte deutlich mehr bewirken als das heute der Fall ist. Sein Fazit für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung lautet: „Präventiv vor digital vor ambulant vor stationär“.

Des Weiteren wurde klar: Gute Versorgung ist Teamarbeit und fordert einen Kulturwandel hin zu klaren Rollen, erweiterten Kompetenzen und digitaler Unterstützung; letzteres etwa durch gemeinsame Nutzung der elektronischen Patientenakte. Auch eine stärkere Verankerung interprofessioneller Kompetenzen in Ausbildung und Studium ist vonnöten. Die Strukturen müssen auf die Bedürfnisse von Patienten ausgerichtet sein. Umsteuern ist gewollt, braucht aber Zeit, um Wirkung entfalten zu können.

 
Bildquelle: geralt/pixabay
 

Herz-Kreislauf-Erkrankungen stärker in den Fokus rücken

Am 26.November fand in Berlin die 4. Arbeitssitzung des Im Puls. Think Tank Herz-Kreislauf e.V. statt. Der Verein will Herz-Kreislauf-Erkrankungen stärker in den wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Fokus rücken und dadurch eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation Betroffener erreichen.

Im Puls gibt unter anderem regelmäßige Handlungsempfehlungen für verschiedene Lebenswelten heraus oder initiiert parlamentarische Frühstücke. Die 4. Arbeitssitzung beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit dem Jahresrückblick 2025 sowie den Planungen für 2026.

Da Ernährung ein wichtiger Faktor für den Erhalt der Herzgesundheit ist, beteiligt sich der VDD als korrespondierendes Mitglied bereits seit einiger Zeit an den Aktivitäten und gibt seine Expertise weiter. VDD-Präsidentin Iris Flöhrmann übernahm diesen Part im November von ihrer Vorgängerin Uta Köpcke und wird der Arbeitsgruppe Gesundheitsförderliche Gesamtpolitik angehören.

 

Bildquelle: VDD/U. Köpke

 

Schulmentoren zu Gast in Ulm: Verbandsarbeit praxisnah vermittelt

„Die aktive Nutzung meiner VDD-Mitgliedschaft ist für mich ein echter Gamechanger. Ich kann mich mit Berufskollegen vernetzen, echte Kontakte knüpfen, Perspektiven erkennen und mich aktiv einbringen.“ So brachte es unsere Kollegin Viola Beyrle als Schulmentorin in Ulm kürzlich auf den Punkt.

Denn am 15. Dezember war Viola Beyrle zusammen mit der vormaligen VDD-Präsidentin Uta Köpcke als Schulmentorin an der Schule für Diätassistenz der Akademie für Gesundheitsberufe am Universitätsklinikum Ulm zu Gast. Ziel des Besuchs war es, den Schülern im zweiten Ausbildungsjahr die Aufgaben, Aktivitäten und Mehrwerte von Vereinen und Verbänden für die Berufsgruppe der Diätassistenten näherzubringen. Im Fokus stand dabei insbesondere der VDD als einziger Berufsverband. Viola Beyrle berichtete dabei aus ihrer eigenen Praxis und schilderte die Vorzüge einer Mitgliedschaft für das eigene berufliche Fortkommen.

Großes Interesse zeigten die Schüler u.a. an der Verankerung des G-NCP in Leitlinien und Richtlinien, um die Arbeit von Diätassistenten transparent und sichtbar zu machen, aber auch an Angeboten zur internationalen Vernetzung sowie an Unterstützungsleistungen des VDD auf dem Weg in den Beruf – auch auf internationaler Ebene.

Für Viola Beyrle hatte der Termin eine besondere Bedeutung: Sie selbst schloss ihre Ausbildung 2022 in Ulm ab. Der Rollenwechsel von der Schülerin zur Mentorin machte den Austausch für alle Beteiligten besonders lebendig.

 
 

Kurzmeldungen für VDD-Mitglieder

Für Auslandsprojekte noch bis 20. Januar bewerben!

Das ASA-Programm ist ein entwicklungspolitisches Austausch- und Stipendienprogramm für junge Menschen, die internationale Praxiserfahrung in Projekten für nachhaltige Entwicklung sammeln wollen. Noch bis zum 20. Januar 2026 können sich junge Studierende und Menschen in und mit Berufsausbildung zwischen 21 und 30 Jahren auf über 100 Auslandsprojekte bewerben.

Auch im Bereich Ernährungswissenschaften sind interessante Angebote dabei: 

1228 I (Risiko-)Schwangerschaften aktiv begleiten: Frauen beraten und unterstützen
1317 I Vom Klassenzimmer in die Gesellschaft: Zukunft durch Bildung nachhaltig gestalten
1217 I Grüne Bildung aktiv mitgestalten: Mit Sport und Umweltbildung Nachhaltigkeit an Schulen fördern
1204 I Nachhaltigkeit praktisch erleben: Umweltbildung und Green Skills fördern

Hier geht zu zu mehr Informationen und zum Projektfinder. Interessierte können sich auch telefonisch über die Bewerbungshotline +49 30 25482 3410 melden.

 

Last Call: Ermäßigung Mitgliedsbeitrag

Wer Anspruch auf einen ermäßigten Beitrag für die Mitgliedschaft im VDD hat, kann den Antrag dafür noch bis zum 15. Januar 2026 einreichen (bitte Belege anfügen). Profitieren können Personen mit geringem Einkommen, Rentnerinnen und Rentner, Vollzeitstudierende und Diätassistenten im ersten Jahr nach Abschluss der Ausbildung. Hier geht es zum  Antragsformular.

Stellungnahmen des VDD finden Resonanz

Auch zwischen den Jahren war der VDD wieder aufgefordert, Stellungnahmen zu verschiedenen DMPs einzureichen, nämlich zu Brustkrebs und COPD.

Unter maßgeblicher Vorarbeit von Marleen Meteling-Eeken, der wissenschaftlichen Mitarbeiterin des VDD, gelang es mit zahlreichen Hinweisen auf relevante Studien, die Notwendigkeit der Ernährungstherapie durch qualifizierte Fachkräfte hervorzuheben und deren Berücksichtigung einzufordern.

 

Interessenvertretung par excellence: Neujahrsempfang der Deutschen Ärzteschaft

Am 15. Januar nimmt VDD-Präsidentin Iris Flöhrmann am diesjährigen Neujahrsempfang der Deutschen Ärzteschaft in Berlin teil. Dort trifft sich dann die gesamte medizinische Fachwelt sowie die relevanten Akteure des Gesundheitssystems und der Politik. Die Veranstaltung wird von der Bundesärztekammer (BÄK) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ausgerichtet und ist eine der wichtigen Tagungen, bei denen der VDD die Interessen der Diätassistenten anbringen und in persönlichen Gesprächen verdeutlichen kann.

Ethische Herausforderungen in der häuslichen und stationären Langzeitpflege | Öffentliche Anhörung des Deutschen Ethikrates

Am 22. Januar 2026 lädt der Deutsche Ethikrat zu einer öffentlichen Anhörung zum Thema Langzeitpflege ein. Ein wichtiges Thema für Diätassistenten, daher nehmen auch Mitglieder der VDD-Fachgruppe Geriatrie daran teil. Die Anhörung findet online von 13 bis 17 Uhr statt. Interessierte können sich über die Webseite des Ethikrates informieren und den Termin reservieren.

Ob Pflege auch zukünftig überwiegend von An- und Zugehörigen im häuslichen Umfeld geleistet werden kann, erscheint angesichts des demografischen Wandels sowie sich verändernder Familienstrukturen und Wertvorstellungen fraglich. Gleichzeitig ist die professionelle Langzeitpflege durch zunehmende fachliche und ethische Komplexität bei gleichzeitigem Mangel an Fachkräften und steigenden Kosten gekennzeichnet.

In der Anhörung kommen Betroffene und Sachverständige sowie Vertreterinnen und Vertreter von Einrichtungen und Verbänden zu Wort. Es geht um die Perspektive von Pflegebedürftigen und Pflegenden, die Finanzierung der Langzeitpflege und damit verbundene ethische Fragen, Lösungsansätze und Best-Practice-Beispiele.

 
 

Wissenswertes für die Praxis

Neue Patienteninformationen

Am Institut für Ernährungsinformation der Stiftung Ernährung und Gesundheit wurden im letzten halben Jahr mehr als 40 neue Patienteninformationsblätter entwickelt. Sie bieten Patienten und Ernährungsinteressierten in leicht verständlicher Form wissenschaftlich fundierte Infos zu ernährungstherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten.

Diese Patienteninformationen beschreiben auf je zwei Seiten ein Krankheitsbild und die jeweils geeigneten ernährungstherapeutischen Möglichkeiten. Einfach ausdrucken und den Patienten mitgeben oder für sich selber verwenden!

Winterchaos & Arbeitsrecht: Die wichtigsten Regeln

Winterliche Witterung führt regelmäßig zu Einschränkungen im Arbeitsalltag. Kommt es aufgrund von Schnee oder Glätte zu Verspätungen, besteht für Beschäftigte kein Anspruch auf Vergütung. Das Wegerisiko liegt beim Arbeitnehmer; eine Pflicht zum Nacharbeiten besteht jedoch nur, wenn dies betrieblich vorgesehen ist.

Häufig werden Fehlzeiten als Minusstunden verbucht. Wichtig ist eine frühzeitige Information an den Arbeitgeber, insbesondere bei angekündigten Unwetterlagen. Wo möglich, sollten alternative Arbeitsformen wie flexible Arbeitszeiten oder ggf. Homeoffice abgestimmt werden.

Bei extremen Wetterereignissen kann der Arbeitsweg unzumutbar sein und eine begründete Arbeitsverhinderung vorliegen. Ein Anspruch auf Lohnfortzahlung entsteht dadurch jedoch nicht, da Unwetter nicht als persönlicher Verhinderungsgrund gilt. Das weitere Vorgehen – etwa Urlaub, Freistellung, ggf. Homeoffice – sollte in jedem Fall mit dem Arbeitgeber abgestimmt werden.

Schließen Schulen oder Kitas witterungsbedingt und steht keine alternative Betreuung zur Verfügung, kann § 616 BGB greifen. In diesem Fall besteht für kurze Zeit ein Anspruch auf Lohnfortzahlung. Da diese Regelung in Arbeits- oder Tarifverträgen ausgeschlossen sein kann, empfiehlt sich ein Blick in die eigenen Vertragsunterlagen.

Kommt es auf dem Weg zur Arbeit zu einem Sturz oder Unfall, handelt es sich um einen Wegeunfall, der über die gesetzliche Unfallversicherung nach § 8 Abs. 2 SGB VII abgesichert ist. Der Versicherungsschutz gilt auf dem direkten Weg zur Arbeitsstätte – unabhängig vom Verkehrsmittel – und umfasst auch notwendige Umwege, etwa zum Transport von Kindern oder Kollegen.

Quelle: RA Dr. jur. Jens Usebach LL.M. / RA Dr. Philipp Hammerich

 
 

Fortbildung im Blick behalten!

Sie möchten Ihre Kenntnisse erweitern und weiterführende Qualifikationen erwerben? Entdecken Sie die aktuellen Zertifikatskurse, Seminare und Veranstaltungen des VDD! Auf unserer Terminseite finden Sie alle wichtigen Fort- und Weiterbildungsangebote – stets aktuell und übersichtlich.

Unsere Empfehlungen in diesem Monat:

► In den Zertifikatskursen „Geriatrische Ernährungstherapie“ (Beginn: Block 1 (Online): 22. bis 24.01.2026) sowie „Gastroenterologische Ernährungstherapie“  (Beginn: Block 1 (Präsenz): 22. bis 24.01.2026) sind noch wenige Plätze frei.

Auch im Zertifikatskurs „Nephrologische Ernährungstherapie“ (Beginn: Block 1 (Präsenz): 21.05. bis 23.05.2026) können sich Interessierte gerne noch anmelden.

 

Termine

Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO) in der Ernährungstherapie

Veranstalter: Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e.V. (VDD)

Die Dünndarmfehlbesiedlung – SIBO (Small Intestinal Bacterial Overgrowth), seit 2023 durch die WHO als Erkrankung anerkannt (ICD-10: K63.89) – rückt zunehmend in den Fokus der Ernährungstherapie. Viele Patienten mit hartnäckigen, therapieresistenten Verdauungsbeschwerden können dadurch Hilfe bekommen, für die Ernährungstherapie ist es ein wertvoller neuer Ansatz für Diagnostik und Behandlung.

Der Vortrag vermittelt Grundkenntnisse zu SIBO und gibt einen Überblick über Diagnostik, Therapiealternativen und ernährungstherapeutische Begleitung.

Hier geht es zur Anmeldung.

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5. Februar 2026, 18-19.30 Uhr
Webinar/Online

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Neuer Termin: Fachkurs Ernährungsassessment: Der erste Schritt zur personalisierten Ernährungstherapie/-beratung

Kompakter Basiskurs, der grundlegendes Wissen in Bezug auf Screening, Diagnostik und Therapie von Mangelernährung und Sarkopenie vermittelt. Dabei kommt dem Ernährungsassessment im Sinne von Detektion und Monitoring sektorübergreifend eine zentrale Rolle zu.

Teilnehmende lernen u.a. die Methoden des Ernährungsassessments und wie sie Befunde adäquat dokumentieren und kommunizieren, des Weiteren evidenzbasierte ernährungstherapeutische Strategien sowie das Wie von therapeutischer Umsetzung und Überleitmanagement.

Kursleitung: Anke Bimmer | Hier geht es zur Anmeldung.

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5. und 6. Februar 2026
Weidenbach (Präsenz)

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RAL Symposium Ernährung 2026

Veranstalter: RAL Gütegemeinschaft Ernährungskompetenz (GEK) e.V.

„Zukunft schmecken: Wie nachhaltige Ernährung Gesundheit, Genuss und Verantwortung vereint“: Am 9. Februar 2026 lädt die Gütegemeinschaft Ernährungs-Kompetenz e.V. zum RAL Symposium Ernährung im Rahmen der Intergastra in Stuttgart ein.

Die Veranstaltung wird mit 6 Punkten für die Nutzung des RAL Gütezeichens sowie für gängige Zertifikate der Fachverbände anerkannt.

Hier geht es zu Infos und Anmeldung.

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9. Februar 2026
Intergastra Stuttgart (Präsenz), Messepiazza 1, 70629 Stuttgart

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Neuer Termin: Seminar „Diabetes mellitus und Ramadan“

Veranstalter: Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e.V. (VDD)

Das Online-Seminar gibt einen Über- und Einblick in die Fastenalltage muslimischer Patienten. Wer sollte fasten, wer ist von dieser Pflicht befreit? Chronisch Kranke, wie zum Beispiel Menschen mit Diabetes mellitus, sind dazu nicht verpflichtet, möchten aber trotzdem oft fasten.

Wie Diätassistenten diesem Wunsch entsprechen und angemessen begleiten können, soll Inhalt dieses Seminars sein. Kursleitung: Johanna Karapinar

Hier geht es zu Infos und Anmeldung.

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20. Februar 2026, 17 bis 18.30 Uhr
Online

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Kontakt

 

VDD Verband der Diätassistenten - Deutscher Bundesverband e.V. Susannastr. 13 - 45136 Essen www.vdd.de

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+49 201 - 94 68 53 70

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+49 201 - 94 68 53 80

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vdd@vdd.de

 

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