Verband der Diätassistenten
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VDD-Newsletter Dezember 2025

Liebe Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser des VDD-Newsletters,

ein turbulentes Jahr geht dem Ende zu. Es hat mit dem Wechsel im Präsidium und der neuen Satzung für den Verband, aber auch in der Gesundheitspolitik viel Veränderung gebracht. Der Bundestag hat sich neu aufgestellt. So mancher Ansprechpartner hat gewechselt. Die Bundesregierung mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat den Reformbedarf im Gesundheitsbereich „geerbt“, das gilt auch für die immer noch ausstehende Reform der Berufsgesetze. Beim TherapieGipfel in Berlin war das eines der wichtigen Themen.

Auch in diesem Newsletter geben wir Ihnen daher wieder einen aktuellen Einblick in die Arbeit des VDD. Wir bedanken uns sehr für das Vertrauen, das Sie uns als VDD-Mitglied, als Kooperationspartner und in den zahlreichen Gesprächen auf allen Ebenen während des ganzen Jahres entgegengebracht haben.

Der Blick auf das vor uns liegende Weihnachtsfest und gleichzeitig die Krisen dieser Zeit machen uns deutlich, dass an vielen Stellen um Verbesserungen gerungen und gekämpft wird. Der VDD wird auch im kommenden Jahr nicht nachlassen, sich für Ihre Interessen einzusetzen und daran zu arbeiten, die Dinge zum Guten zu wenden.

So wünschen wir Ihnen eine gesegnete, friedliche und trotz allem hoffnungsfrohe Weihnachtszeit. Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut ins neue Jahr 2026!

Herzliche Grüße
Ihr VDD

Das sind unsere Themen

 
 
 

Bildquelle: freepik

 

VDD-Geschäftsstelle macht Ferien zum Jahreswechsel

Vom 22. Dezember 2025 bis einschließlich 2. Januar 2026 machen die Mitarbeiterinnen in der VDD-Geschäftsstelle Weihnachtsferien und Winterpause. Danach sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

Wenn Sie ein wichtiges Anliegen haben, schreiben Sie uns gerne eine Mail.

Ihnen allen wünschen wir frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2026!

 

Für die VDD-Postersession 2026 endet die Bewerbungsfrist am 16. Februar! (Bildquelle: VDD/C. Augustin).

 

VDD-Bundeskongress 2026: Würdigung von herausragenden Leistungen

Posterausstellung: Bewerbung bis 16. Februar möglich

Eine Auszeichnung können Diätassistenten, Auszubildende oder Studierende erhalten, wenn sie ihre Projekte und Studienergebnisse beim Bundeskongress 2026 im Rahmen der VDD-Posterausstellung präsentieren. Der VDD lädt herzlich zur Teilnahme ein: Verlängerter Einsendeschluss ist der 16. Februar 2026, per E-Mail an vdd@vdd.de, Stichwort „Posterausstellung 2026“.

Eine Jury wählt bis zu 20 Poster für die wissenschaftliche Posterausstellung aus. Die besten werden prämiert. Die Preise werden beim VDD-Bundeskongress im Mai 2026 in Wolfsburg verliehen!

Mehr Informationen gibt es hier.

VDD-Award: Jetzt Vorschläge einreichen!

Beim VDD-Kongress in Wolfsburg werden jedes Jahr auch besondere fachliche, berufliche und persönliche Leistungen im Zusammenhang mit der Ernährungstherapie und Diätetik gewürdigt. Der VDD-Award zeichnet besonderes Engagement und innovative Leistungen aus, die den Berufsstand der Diätassistenten stärken – etwa durch mehr Sichtbarkeit, neue Einsatzfelder oder eine verbesserte Außenwirkung.

Mitglieder und Externe können engagierte Kolleginnen und Kollegen nominieren. Neu: In diesem Jahr sind erstmals auch Selbstbewerbungen möglich – mit Nachweis von Referenzen!

Die Vorschlagsfrist endet am 6. März 2026! Das Formular für Ihren Vorschlag finden Sie auf der VDD-Webseite.

Die Preisverleihung des VDD-Awards 2026 findet am Freitag, den 8. Mai 2026, im Zuge der Eröffnungsveranstaltung für den 68. Bundeskongress im Großen Saal im CongressPark Wolfsburg statt.

 

Bildquelle: VDD/C. Augustin

 

Bitte einplanen: Mitgliederversammlung des VDD am
7. Mai 2026

Ein fester Bestandteil des Kongresses ist die Mitgliederversammlung des VDD. Am Donnerstag, 7. Mai 2026 um 17.30 Uhr, laden wir alle Mitglieder herzlich in den CongressPark Wolfsburg ein.

Gemäß der neuen Satzung stehen dann auch Wahlen zum Präsidium (Vizepräsidentschaft) an. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen im Verband zu informieren, mitzugestalten und Ihre Stimme für die Zukunft unseres Berufsstandes einzubringen. Wir freuen uns auf Ihre aktive Teilnahme, auf Bewerbungen für die freien Positionen als Vizepräsident und Vizepräsidentin sowie den gemeinsamen Austausch.

Die Anmeldung für Kongress, Mitgliederversammlung und Abendevent ist vom 15. Januar 2026 an über die Kongresswebseite möglich.

 

Schauen Sie rein: VDD-Vizepräsidentin Isabel Storek will weitere VDD-Mitglieder für eine Kandidatur fürs Vizepräsidentenamt im Berufsverband begeistern (s. QR-Code), Bildquelle: VDD/L. Richard.

 

Wolfsburg 2026: VDD wählt zwei weitere Vizepräsidenten

Bei der VDD-Mitgliederversammlung stehen im kommenden Jahr wieder Wahlen zum Präsidium an. Denn gemäß neuer Satzung sind nun bis zu vier Vizepräsidenten-Positionen möglich. Das gibt den Vizepräsidenten große Chancen auf engagierte Mitwirkung und die Umsetzung eigener Ideen.

Daher rufen wir auf, sich für die Position zu bewerben: Übernehmen Sie ab dem 7. Mai 2026 als Vizepräsident oder Vizepräsidentin aktiv Verantwortung und gestalten Sie die Zukunft unseres Verbandes in der Spitzenposition mit. Als gewähltes Präsidiumsmitglied treffen Sie strategische Entscheidungen, setzen Themen und lenken die künftige Ausrichtung des Bundesverbandes.

Die VDD-Leitungspositionen bieten zudem viele Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung. Hier warten echte Verantwortung und Skills auf Sie, die Ihre Vita für Ihren beruflichen Werdegang unverwechselbar machen!

Senden Sie uns Ihren Lebenslauf und Ihr Motivationsschreiben (formlos) bitte bis zum 26. Februar 2026 an vdd@vdd.de.

 

Mitten im Geschehen: VDD-Interessenvertretung beim TherapieGipfel in Berlin (Bildquelle: VDD).

 

7. TherapieGipfel: Handeln statt reden!

Der 12. November 2025 in Berlin war mit dem 7. TherapieGipfel des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände (SHV) ein wichtiger berufspolitischer Tag für den VDD. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Handeln statt reden“. Miteinander und nicht übereinander reden – das sicherte auch Bundesgesundheitsministerin Nina Warken den rund 500 Teilnehmenden zu. Sie stellte unter anderem die Aktualisierung der Berufsgesetze in Aussicht, hatte dabei aber leider nicht alle Berufsgruppen im Blick, auch die Diätassistenten nicht. Dass es einen enormen Reformbedarf im Gesundheitswesen gibt, räumte Warken ein. Einiges, wie beispielsweise das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) und die Blankoverordnung, sei bereits erreicht worden; allerdings bleibe viel Arbeit für die Bundesregierung, insbesondere was die Umsetzung und die Finanzierung von Maßnahmen angehe.

Im historischen Saal des Langenbeck-Virchow-Hauses betonten zahlreiche Vertreter aller Heilmittelverbände, dass die Ausgestaltung der Primärversorgung im Gesundheitswesen nicht ohne die Kompetenz und Verzahnung aller Leistungserbringer geht. Doch wie gelingt das? In einer Podiumsdiskussion diskutierten Ärzteschaft, Krankenkassen, Heilmittelerbringer sowie Vertreter der Politik ihre Vorstellungen von geeigneter interprofessioneller Versorgung.

Die Modernisierung der Aufgaben, besonders über den Direktzugang der Gesundheitsberufe, war dabei ein zentraler Punkt. Hier zeigte sich, dass die Akteure oft gar nicht so weit auseinander liegen, die gesetzlichen Rahmenbedingungen es aber nach wie vor schwierig machen, neue Wege zu gehen. Serdar Yüksel, SPD-Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Intensivkrankenpfleger, stärkte den Heilmittelerbringern den Rücken. Er plädierte dafür, die vorhandenen Kenntnisse sinnvoll einzusetzen und endlich die bereits seit vielen Jahren gestellten Forderungen zur Veränderung anzugehen. VDD-Präsidentin Iris Flöhrmann konnte im Anschluss mit ihm sprechen, um auf die besondere Situation der Diätassistenten aufmerksam zu machen.

Die acht Kernaussagen des SHV lesen Sie hier. Der VDD nutzte den Austausch mit den anderen Berufsgruppen, um – mit dem Ziel gemeinsamen Handelns – den Vernetzungsgedanken über alle Gesundheitsberufe hinweg zu vertiefen.

 


Bildquelle: VDD/ Montage M. Thul

 

MAW mit deutlicher politischer Botschaft

Auch bei der Malnutrition Awareness Week (MAW) der ernährungsmedizinischen und ernährungstherapeutischen Verbände und Fachgesellschaften konnte der VDD seine Forderungen und Positionen gegenüber der Politik deutlich machen. Beispielsweise beim parlamentarischen Frühstück am Vormittag des 12. November, bei dem es hauptsächlich um die ernährungsmedizinische und -therapeutische Betreuung ging. Hier konnte VDD-Präsidentin Iris Flöhrmann den vom Gesetzgeber notwendigen Handlungsbedarf für eine gute Patientenversorgung adressieren. Bei der Umsetzung, der konsequenten Einbeziehung der Gesundheitsberufe sowie beim Tempo der Implementierung gibt es aus VDD-Sicht noch viel Luft nach oben.

Die fehlende systematische Berücksichtigung von Ernährungsmedizin in der Gesundheitsversorgung führt dazu, dass krankheitsbedingte Mangelernährung häufig nicht diagnostiziert wird. Die patientenindividuellen Belastungen gehen mit erheblichen strukturellen Auswirkungen für das Gesundheitssystem einher, denn sie verursachen allein im stationären Bereich jährlich vermeidbare Kosten in Milliardenhöhe. Beim parlamentarischen Frühstück der MAW ging es vor allem um die Verbesserung der stationären Versorgung, die frühzeitige Erkennung und Behandlung von krankheitsbedingter Mangelernährung und damit den Schutz der vulnerabelsten Patientengruppen, ganz im Sinne einer qualitätsorientierten und kosteneffizienten Versorgung. Auch hier wurde konstatiert: Es gib kein Erkenntnisdefizit, sondern ein Umsetzungsproblem.

 
Quelle: VDD/M Thul
 

MAW verschaffte Mangelernährung viel Aufmerksamkeit

„Mangelernährung gefährdet die Genesung – jeden Tag, in allen Versorgungsbereichen. Zur Malnutrition Awareness Week möchte ich betonen: Die Expertise von Diätassistentinnen und Diätassistenten ist unverzichtbar, um Betroffene frühzeitig zu erkennen, individuell zu begleiten und erfolgreich zu behandeln.“ Das sagte Prof. Dr. Lars Selig, VDD-Vizepräsident und Leiter des Ernährungsteams der Uniklinik Leipzig, zum Abschluss dieser besonderen Woche, in der es gelungen ist, bei etlichen Veranstaltungen, in zahlreichen Einrichtungen und mit vielfältigen Aktionen auf das Thema Mangelernährung aufmerksam zu machen.

„Wir brauchen fest etablierte Ernährungsteams in allen Kliniken. Sie verbessern nachweislich die Versorgungsqualität, entlasten das Personal und stärken die Patientensicherheit“, so Selig weiter.

Auch VDD-Präsidentin Iris Flöhrmann würdigte die große Aufmerksamkeit, die die MAW auf das Problem Mangelernährung gerichtet habe. Es gebe gute Konzepte, Fachpersonal und Wissen; es komme aber darauf an, dass wirklich alle Betroffenen Zugang zu einer adäquaten Therapie erhalten. Eine gute Ernährung sei kein „Nice-to-have“, sondern ein zentraler Baustein der Behandlung.

 
Vizepräsident Prof. Dr. Lars Selig vertrat den VDD beim Parlamentarischen Abend der ApothekenUmschau (Bildquelle: ApothekenUmschau/Dhana Sabira).
 

An die Adresse der Politik: „Über Gewicht. Wir müssen handeln“

Die Verhältnisse ändern und damit Adipositas vorbeugen: Unter dem Motto „Über Gewicht. Wir müssen handeln“ fand Mitte November ein wichtiger Parlamentarischer Abend der ApothekenUmschau statt. Dr. Tanja Machalet (SPD), Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestags, eröffnete den Abend und wurde persönlich: „Adipositas ist keine Charakterschwäche“, sagte sie. „Wir müssen die Ernährungspolitik völlig neu denken. Dafür braucht es aber auch eine ehrliche Diskussion.“ Die Krankheit Adipositas müsse entstigmatisiert werden.

In seiner Keynote stellte Prof. Dr. Robert Lustig von der University of California, San Francisco, provokant fest, dass auf der einen Seite Lebensmittel produziert würden, die Übergewicht förderten, während auf der anderen Seite Medikamente zur Gewichtsreduktion entwickelt und angeboten werden. Seine Botschaft: Verhältnisprävention und gezielte Regulierung verändern die Bedingungen, die Adipositas befeuern.

Lars Selig, Vizepräsident des VDD, nutzte die Gelegenheit, um auf die zentrale Rolle der Ernährungsberatung und -therapie als wesentliche Bestandteile einer umfassenden Therapie hinzuweisen. Zudem betonte er die Wichtigkeit, Ernährungsfachkräfte in alle Bestrebungen zur Bekämpfung von Übergewicht zu integrieren.

 
 

VDD-Kurzmeldungen

Ermäßigung Mitgliedsbeitrag

Wer Anspruch auf einen ermäßigten Beitrag für die Mitgliedschaft im VDD hat, sollte sich diesen jetzt noch schnell sichern! Der Antrag ist jährlich anhand von Belegen neu zu stellen und bis spätestens 15. Januar 2026 einzureichen. Profitieren können Personen mit geringem Einkommen, Rentnerinnen und Rentner, Vollzeitstudierende und Diätassistenten im ersten Jahr nach Abschluss der Ausbildung.

Alle Infos und das Antragsformular zur Beitragsermäßigung finden Sie auf der VDD-Webseite.

Bitte beachten: Nur ein vollständig abgegebener Antrag kann von der Geschäftsstelle des VDD bearbeitet werden.

Sonderkonditionen Veranstaltung

Als Kooperationspartner der RAL Gütegemeinschaft Ernährungs-Kompetenz e.V. erhalten Mitglieder des VDD für die Teilnahme am Symposium im nächsten Jahr (9. Februar 2026 in Stuttgart) exklusive Sonderkonditionen. Der vergünstigte Teilnehmerbeitrag liegt bei 210 EUR zzgl. MwSt.

Diabetesnetz Deutschland bietet qualitätsgesicherte Informationen

Seit 2023 besteht das Diabetesnetz Deutschland – gemeinsam gesünder. In diesem Netzwerk arbeiten Expertinnen und Experten gemeinsam daran, die Diabetesprävention in Deutschland zu stärken. Angesiedelt ist das Diabetesnetz Deutschland am Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BiÖG, vormals Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung/ BZgA). Dort können Fachleute kostenlose Infomaterialien (in mehreren Sprachen) bestellen oder direkt aus dem Netz herunterladen; sie helfen in der Beratung oder können in Ihrer Praxis ausgelegt werden. Ziel ist es, die Diabetesprävention weiter voranzutreiben.
Sowohl für Fachpersonal als auch für Patienten hält zudem das nationale Diabetesinformationsportal qualitätsgesicherte Informationen bereit.

Steuererklärung 2025

Viele Steuerzahler verschenken Geld, weil sie keine Erklärung für vergangene Jahre einreichen. Dabei ist das möglich und kann attraktive Rückzahlungen bringen.

  • Auch rückwirkend: Eine freiwillige Steuererklärung kann für vier Jahre nachgeholt werden. Für Studierende gilt sogar eine längere Frist von 7 Jahren, in denen ein Verlustvortrag rückwirkend geltend gemacht werden kann.
  • Attraktive Rückzahlungen: Der jeweilige Betrag wird inklusive Zinsen ausgezahlt.

Ab 2025 gelten mehrere steuerliche Änderungen, die Arbeitnehmer entlasten sollen. Der Grundfreibetrag steigt auf 12.096 Euro für Ledige und 24.192 Euro für Ehepaare, sodass ein größerer Teil des Einkommens steuerfrei bleibt. Auch der Kinderfreibetrag wird angehoben: Er beträgt künftig 3.336 Euro pro Elternteil, was zusammen mit dem Betreuungsfreibetrag einen Gesamtbetrag von 9.600 Euro pro Kind ergibt. Zusätzlich erhöht sich das Kindergeld auf 255 Euro pro Monat.

Im Schnitt erhalten Arbeitnehmer 1.063 Euro zurück, wenn sie eine Steuererklärung abgeben. Prüfen Sie Ihre Möglichkeiten – es lohnt sich!

Quellen: steuerschroeder.de, BMF, steuern.de, Finanztipp

 
 

Umfragen: Nachhaltigkeit, Gesundheitsversorgung bei Kindern und Forschungsprojekt

► Zum Thema Nachhaltigkeit in der Berufspraxis von Ernährungsfachkräften findet derzeit eine Datenerhebung für eine Dissertation an der Universität Bayreuth statt. Gesucht werden Diätassistenten bzw. Ernährungsfachkräfte, die in der Ernährungsberatung / -therapie (stationär oder ambulant), im klinischen oder betrieblichen Verpflegungsmanagement oder in der Rehabilitation (stationär oder ambulant) tätig sind. Die anonyme Online-Umfrage untersucht Barrieren und Unterstützungsbedarfe rund um Nachhaltigkeit in der Ernährungsprofession.

Hier können Sie die Umfrage unterstützen. 

► Wie können Kinder und Jugendliche besser in gesundheitsbezogene Entscheidungen einbezogen werden? Das untersucht eine Befragung von Experten (Projekt PedSDM), die vom Bereich Versorgungsforschung im Kindes- und Jugendalter am Universitätsklinikum Düsseldorf durchgeführt wird. Das Projekt PedSDM wird vom Innovationsfond des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gefördert.

Da Diätassistentinnen und Diätassistenten eine zentrale Rolle in der ernährungsmedizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen einnehmen und diese häufig langfristig begleiten, ist ihre Perspektive für das Projekt von besonderer Bedeutung. Die Daten werden anonym erhoben, die Beantwortung der Fragen dauert nur 10 Minuten.

Hier gelangt man zu den Informationen zum Projekt und zu den Ansprechpersonen.

► Studierende im Bachelorstudiengang Diätetik der Hochschule Fulda untersuchen derzeit, in welchem Umfang zertifizierte Ernährungsfachkräfte die neuen lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen der DGE (2024) in ihrem beruflichen und persönlichen Alltag umsetzen.

Die Befragung (anonym) dauert etwa 10 Minuten und richtet sich an zertifizierte Ernährungsfachkräfte in Deutschland. Sie ist bis zum 9. Januar 2026 geöffnet.

Hier gelangen Sie zur Umfrage.

 

Der VDD trauert um seine vormalige Präsidentin Ina Lauer, die am 25. November 2025 verstarb, hier ein Bild vom VDD-Kongress 2014 (Bildquelle: L. Richard/VDD).

 

VDD nimmt Abschied: Ehemalige Präsidentin Ina Lauer verstorben

Ende November musste der VDD Abschied nehmen von seiner langjährigen Präsidentin a.D. Ina Lauer (2013 bis 2017). Ihr Vermächtnis wird den Verband weiterhin begleiten.

Ina Lauer zeichnete sich durch eine ruhige, besonnene und offene Art aus, sie war stets ein Fels in der Brandung. Ihre Leidenschaft und ihr Engagement für unseren Verband und unsere Berufsgruppe waren unermüdlich. Bis zuletzt nahm sie mit großem Interesse an der Weiterentwicklung unserer Ziele teil.

Ina Lauers Wirken als Präsidentin bleibt dem VDD wichtige Inspiration. Sie führte mit Herz, Klarheit und einem tiefen Respekt für alle Menschen, mit denen sie arbeitete. Ihre Weisheit und ihr unerschütterlicher Einsatz für die Gemeinschaft werden fehlen.

 

Eine starke und engagierte Vertreterin der europäischen Diätassistenten: Der VDD trauert um Annemieke van Ginkel-Res (Bildquelle: EFAD, Screen L. Richard/VDD).

 

EFAD trauert um Ehrenpräsidentin

Am 25. November verstarb zudem die vormalige EFAD-Ehrenpräsidentin Annemieke van Ginkel-Res, die auch in Deutschland bei VDD-Kongressen und weiteren Veranstaltungen häufig präsent war.

Annemieke van Ginkel-Res war viele Jahre in die Arbeit von EFAD eingebunden – zunächst als Delegierte des niederländischen Verbands der Diätassistenten, später als Mitglied des Exekutivkomitees unseres europäischen Dachverbandes EFAD (2013), als Vizepräsidentin (2016) und Ehrenpräsidentin (2018). Ihr Engagement und ihre Inspiration haben die europäische Diätetik maßgeblich vorangebracht.

Wir sind ihr für ihre Vision, ihren Weitblick, ihre Hingabe und ihre Führungsstärke zutiefst dankbar und trauern mit ihren Angehörigen um einen besonderen Menschen.

 


Bildquelle: VDD/Montage Manuela Thul

 

Fortbildung im Blick behalten

Sie möchten Ihre Kenntnisse erweitern und weiterführende Qualifikationen erwerben? Entdecken Sie die aktuellen Zertifikatskurse, Seminare und Veranstaltungen des VDD! Auf unserer Terminseite finden Sie alle wichtigen Fort- und Weiterbildungsangebote – stets aktuell und übersichtlich.

Unsere Empfehlungen in diesem Monat:

► Im Januar beginnen die beiden Z-Kurse Geriatrische Ernährungstherapie (Block 1: 22.-24. 1.2026, online) sowie Gastroenterologische Ernährungstherapie (Block 1: 22.-24.1.2026, Präsenz). Es sind noch wenige Plätze frei.

Digitale Ernährungstherapie im Berufsalltag von Diätassistenten | speziell entwickelte Online-Seminarreihe des VDD | Modul 1: 7. Januar 2026, Modul 2: 4.Februar 2026

Die Reihe will Fachkräften im Gesundheitswesen die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, um digitale Ernährungstherapie sowohl in klinischen als auch in freiberuflichen Kontexten erfolgreich zu integrieren.

Die einzelnen Module sind darauf ausgerichtet, den Teilnehmenden praktische Werkzeuge und Strategien an die Hand zu geben, die sie sofort in ihrem beruflichen Alltag anwenden können. Jedes Modul ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von den anderen gebucht werden. Für einen umfassenden Überblick empfehlen wir, alle fünf Module zu absolvieren.

 

VERanstaltungen

Neuer Termin: Kultursensible Ernährungsberatung interaktiv gestalten

Veranstalter: Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e.V. (VDD)

Andere Länder, andere Sitten - andere Länder, anderes Essen: Neubürger mit nicht deutschen Wurzeln frühstücken anders und auch die Hauptmahlzeiten sehen oft anders aus als bei den deutschen Patienten. Tauchen Sie mit der Referentin in den Essalltag der russischen, ukrainischen, syrischen und türkischen Neubürger ein.

Referentin: Johanna Karapinar.

Informationen und Anmeldung.

 

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16. Januar 2026, 17-18.30 Uhr
Webinar/Online

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Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO) in der Ernährungstherapie

Veranstalter: Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e.V. (VDD)

Die Dünndarmfehlbesiedlung – SIBO (Small Intestinal Bacterial Overgrowth), seit 2023 durch die WHO als Erkrankung anerkannt (ICD-10: K63.89) – rückt zunehmend in den Fokus der Ernährungstherapie. Viele Patienten mit hartnäckigen, therapieresistenten Verdauungsbeschwerden können dadurch Hilfe bekommen, für die Ernährungstherapie ist es ein wertvoller neuer Ansatz für Diagnostik und Behandlung.

Der Vortrag vermittelt Grundkenntnisse zu SIBO und gibt einen Überblick über Diagnostik, Therapiealternativen und ernährungstherapeutische Begleitung.

Hier geht es zur Anmeldung.

 

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5. Februar 2026, 18-19.30 Uhr
Webinar/Online

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RAL Symposium Ernährung 2026

Veranstalter: RAL Gütegemeinschaft Ernährungskompetenz (GEK) e.V.

„Zukunft schmecken: Wie nachhaltige Ernährung Gesundheit, Genuss und Verantwortung vereint“: Am 9. Februar 2026 lädt die Gütegemeinschaft Ernährungs-Kompetenz e.V. zum RAL Symposium Ernährung im Rahmen der Intergastra in Stuttgart ein.

Die Veranstaltung wird mit 6 Punkten für die Nutzung des RAL Gütezeichens sowie für gängige Zertifikate der Fachverbände anerkannt.

Hier geht es zu Infos und Anmeldung.

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9. Februar 2026

Intergastra Stuttgart (Präsenz), Messepiazza 1, 70629 Stuttgart

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Kontakt

 

VDD Verband der Diätassistenten - Deutscher Bundesverband e.V. Susannastr. 13 - 45136 Essen www.vdd.de

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+49 201 - 94 68 53 70

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+49 201 - 94 68 53 80

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vdd@vdd.de

 

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