Verband der Diätassistenten
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VDD-Newsletter September 2025

Liebe Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser des VDD-Newsletters,

nach Beendigung der Ferien- und Sommerzeit nimmt der Betrieb in Kliniken, Praxen, in der Gesundheitspolitik und in den Verbänden wieder Fahrt auf. Etliche Veranstaltungen stehen in diesem Herbst für die Ernährungsbranche auf dem Programm, beispielsweise die Bonner Ernährungstage am 17. und 18. September und die Malnutrition Awareness Week 2025 und der nutrition Day im November. Für den VDD steht zunächst unser VDD live am 16. September an – wir laden herzlich ein!

Des Weiteren informieren wir in diesem Newsletter wieder zu verschiedenen Entwicklungen und Verbandsaktivitäten. Der Service für unsere Mitglieder steht dabei im Vordergrund.

Viel Freude beim Lesen des aktuellen Newsletters.

Herzliche Grüße
Ihr VDD

Das sind unsere Themen

 
 
 

Bildquelle: geralt.pixabay

 

Reminder: Einladung zum VDD live am 16. September zum Thema Digitalisierung

Insbesondere für Diätassistenten mit Zulassung zur ambulanten Ernährungstherapie nach §125 SGB V werden das Thema Digitalisierung und die Telematik-Infrastruktur (TI) zunehmend relevant.

Den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) können Diätassistenten seit Ende April 2025 beantragen, ab 2026 ist er für Heilmittelerbringer Pflicht. Doch für wen lohnt sich der eHBA? Wer kann ihn beantragen – und wer sollte das möglichst bald tun?

Für Diätassistenten besteht überdies seit dem 1. Juli 2025 ein gesetzlicher Anspruch auf Erstattung der TI-Kosten; das wissen viele (noch) nicht.

Der VDD lädt daher am 16. September 2025 um 18 Uhr in der Reihe „VDD live“ zu einem spezifischen Webinar „Diätassistenten im digitalen Gesundheitswesen – Was kommt auf uns zu?“ ein. Infos und Ameldung erhalten Sie hier.

Die Teilnehmenden erhalten einen guten Überblick zu verschiedenen Fragestellungen: Was bedeutet die Digitalisierung konkret für unsere Berufsgruppe? Wer darf sich wie an die Telematikinfrastruktur (TI) anschließen? Welche Rolle spielen der elektronische Heilberufeausweis (eHBA), KIM, ePA und Co.? Im VDD live gibt es beispielsweise auch ganz konkrete Tipps für die Beantragung des eHBA.

Wer am Seminar nicht teilnehmen kann, für den- oder diejenige lohnt sich ein Blick in die August-Ausgabe der D + I. Sie finden dort den ausführlichen Beitrag „Was tut sich in der Telematik-Infrastruktur?“. Der Artikel ist für Mitglieder auch digital über die VDD-Webseite abrufbar.

Wichtig zu wissen: Wer die Erstattung der TI-Kosten beantragen möchte, findet Informationen zur Erstattung und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung im Mitgliederbereich der VDD-Webseite / Arbeitswelt/ Freiberuflichkeit.

 
 

Stellungnahmen zu DMP-Programmen: VDD bei Anhörungen

Regelmäßig nutzt der VDD die Möglichkeit, bei den Anhörungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) fachlich Stellung zu nehmen. Gelegenheit dazu erhielt der Verband in diesem Sommer bei der Aktualisierung von zwei DMPs:

  • Leitliniensynopse für die Aktualisierung des DMP chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD)
  • und Vorbericht zur Leitliniensynopse für die Aktualisierung des DMP Diabetes Mellitus Typ 2.

Beide Stellungnahmen hat der VDD zusammen mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Marleen Meteling-Eeken erarbeitet. Fachliche Unterstützung zum DMP COPD erhielt der VDD durch Christiane Schäfer.

Auch zur mündlichen Anhörung zum DMP Diabetes Mellitus Typ 2 war der VDD eingeladen. Marleen Meteling-Eeken und VDD-Präsidentin Iris Flöhrmann betonten in beiden Stellungnahmen die Bedeutung der Ernährungstherapie für das jeweilige Krankheitsbild sowie die Notwendigkeit, die Ernährungstherapie ausschließlich von Fachpersonal durchführen zu lassen.

 

Bildquelle: VDD

 

AG EMET veröffentlicht neue Übersicht zur Abrechnung von Ernährungstherapie und Prävention

Wie wird Ernährungstherapie abgerechnet? Die AG Ernährungsmedizin und Ernährungstherapie (AG EMET) hat kürzlich eine strukturierte Übersicht zu Abrechnungswegen in der Ernährungstherapie und Prävention veröffentlicht.

Damit soll mehr Klarheit über Zuständigkeiten, Voraussetzungen, Leistungsinhalte und Erstattungsmodelle erreicht und die interprofessionelle Zusammenarbeit gestärkt werden, konkrete Beispiele und praxisorientierte Empfehlungen inbegriffen.

Das Dokument beinhaltet u.a. die Abrechnungsvoraussetzungen, die Liste zugelassener Leistungserbringer (§ 43 SGB V) sowie die abrechenbaren Präventionsleistungen (§ 20 SGB V). Es listet die Unterschiede zwischen Bundesländern auf sowie praxisnahe Hinweise für die Kooperation von Ärztinnen und Ärzten und Ernährungstherapeuten. Die Übersicht ist eine hilfreiche Handreichung für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, für Diätassistenten und andere ernährungstherapeutisch Tätige. Sie richtet sich aber auch an die Krankenkassen und die Vertreter bzw. Entscheidungspersonen in der Gesundheitspolitik.

Die AG EMET setzt sich aus den Berufs- und Fachverbänden der Ernährungstherapie und Ernährungsmedizin zusammen: BDEM, DAEM, DGEM, VDD und VDOE. Mehr lesen Sie hier und hier.

 
 

S3-Leitlinie Klinische Ernährung in der Onkologie – Überarbeitung fast abgeschlossen!

Die S3-Leitlinie Klinische Ernährung in der Onkologie wird gerade umfassend überarbeitet, darauf weist die VDD-Fachgruppe Onkologie hin. Nach zehn Jahren war eine Überarbeitung notwendig geworden. Jetzt erscheint die aktualisierte Leitlinie erstmals im onkologischen Leitlinienprogramm der Deutschen Krebsgesellschaft, ein Meilenstein für die Sichtbarkeit und Relevanz der Ernährungstherapie in der Onkologie!
Die Konsultationsfassung ist kürzlich veröffentlicht worden. Die Konsultation dient allein der Kommentierung durch die (Fach)Öffentlichkeit. Frist ist hier der 21. September.

Die Leitlinie bleibt mit 52 Empfehlungen fast gleich umfangreich – aber die Gewichtung verschiebt sich spürbar. Enthalten sind relevante Neuerungen: präzisere Empfehlungen zu Energie- und Proteinbedarf, ein klares Vorgehen bei Mangelernährung, neue Kapitel zur Ernährung rund um chirurgische Tumortherapien sowie die kritische Bewertung alternativer Kostformen und aktueller „Krebsdiäten“, die im Alltag von Erkrankten häufig nachgefragt werden. Auch die Ernährung in palliativen Situationen wird deutlich stärker in den Fokus gerückt.

Für uns in der Ernährungstherapie bedeutet das: mehr Klarheit, mehr Evidenz, mehr Relevanz – gerade in den Bereichen, in denen Krebserkrankte und Behandelnde am meisten Orientierung suchen.

Hier geht es zur Konsultationsfassung der Leitlinie. Über die finale Version informieren wir selbstverständlich beizeiten.

 
 

Neuer Z-Kurs Psychiatrische Ernährungstherapie in Planung

Psychische Erkrankungen sind auf dem Vormarsch und haben weltweit in allen Ländern eine hohe Prävalenz, konstatiert der neue Mental-Health-Atlas der WHO. Demnach sind weltweit mehr als eine Milliarde Menschen psychisch erkrankt. Abgesehen von dem ganz persönlichen Leid der Betroffenen hat diese Situation auch erhebliche Folgen für die Gesellschaft, den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft eines Landes.

Ein psychiatrisches Behandlungskonzept umfasst aus unserer Sicht zwingend auch die Ernährung. Hier setzt ein neuer Z-Kurs an, der von Sören Kube geplant wird.

Der Kurs „Psychiatrische Ernährungstherapie: Fachqualifikation zur ernährungstherapeutischen Begleitung psychiatrischer Erkrankungen“ soll zur Vermittlung einer fundierten Fachqualifikation in der ernährungstherapeutischen Arbeit mit psychiatrischen Patienten befähigen. Der Kurs qualifiziert zur fachspezifischen Betreuung in Klinik und Praxis, und zwar im Bereich Depression, Angst, Schizophrenie, ADHS, Essstörungen u.a. Im Fokus dabei stehen auch pharmakologische und psychotherapeutische Einflussfaktoren.

Starten soll der Kurs im kommenden Jahr. Infos dazu gibt es demnächst über unsere Medien. Wer sich dafür interessiert, kann eine Teilnahme vormerken lassen: anke.lehmkuhl@vdd.de.

 
 

Fortbildung im Blick behalten!

Sie interessieren sich für Zertifikatskurse, Seminare oder Veranstaltungen des VDD?

Auf unserer Terminseite finden Sie alle aktuellen Angebote rund um Fort- und Weiterbildung – übersichtlich und stets aktuell.

Jetzt vorbeischauen und keinen Termin verpassen: www.vdd.de/termine

 

Prof. Dr. Lars Selig (Leipzig) komplettiert das VDD-Präsidium jetzt (Bildquelle: VDD/Christian Augustin).

 

VDD-Präsidium: Neue Legislatur hat begonnen

Das im Mai auf der VDD-Mitgliederversammlung neu gewählte Präsidium hat satzungsgemäß offiziell am 1. September 2025 sein Amt übernommen. Vizepräsident Matthias Zöpke hat in der konstituierenden Sitzung jedoch seinen erneuten Rückzug aus dem Präsidium erklärt. Im Mai war er aus Verantwortung dem Verband und den Berufskolleginnen und -kollegen gegenüber trotz erheblicher beruflicher Belastung noch einmal angetreten. „Diese Aufgaben kann ich nun doch leider nicht stemmen“, sagte er jetzt.

Gemäß der aktuellen Satzung wurde aus den Reihen der Referatsleiter daher Prof. Dr. Lars Selig (Leipzig) erneut zum Vizepräsidenten ernannt. Damit sind Präsidium und Verband weiterhin handlungsfähig. Mit Eintrag der neuen Satzung in das Vereinsregister ist eine ergänzende Wahl auf 5 Präsidiumsmitglieder auf der nächsten Mitgliederversammlung geplant.

 

Bildquelle: VDD

 

Bundeskongress 2026 hat wissenschaftliches Programmkomitee bekommen

Auftakt für die Vorbereitung des nächsten VDD-Bundeskongresses: Die neu gegründete Arbeitsgruppe hat dafür ihre Arbeit aufgenommen – mit dem Ziel, ein fachlich fundiertes, wissenschaftlich anspruchsvolles und zugleich vielseitiges Programm nicht nur für den Bundeskongress 2026 zu entwickeln. Sie unterstützt das Präsidium und die Geschäftsstelle langfristig bei der Organisation und Planung des wissenschaftlichen Programms.

Acht engagierte Mitglieder bringen ihre Expertise in die Programmgestaltung ein: VDD-Präsidentin Iris Flöhrmann, Prof. Dr. Lars Selig (Moderation), Manuela Thul (Organisation), Ulla Hirschmann, Heike Dethardt, Dennis Papanouskas, Margret Morlo und Daniela Schweikert.

Unterstützt wird das Team dabei von erfahrenen Gästen – unter anderem von Birgit Leuchtmann-Wagner, die seit vielen Jahren mit großer Leidenschaft die Abendveranstaltungen des Bundeskongresses begleitet.

Breaking News zum VDD-Kongress:

Das Thema des nächsten Kongresses lautet VDD & Friends -Gemeinsam ist MEHR drin! Ernährungsmedizin & -Therapie: professionell, individuell und vielfältig. Wir freuen uns sehr, dass sich 2026 die anderen Ernährungsfachverbände VDOE, DGEM,DAEM und BDEM dazu gesellen und in Wolfsburg vertreten sind.

Das Kongressprogramm wird also über die Berufsgruppe der Diätassistenten hinaus mehr Zielgruppen und weitere Gesundheitsberufe ansprechen, ganz im Sinne der vielfach geforderten Interdisziplinarität in der Ernährungstherapie.

 

Screen: VDD/L. Richard

 

ICDA Annual General Meeting zeigt Wege in die Zukunft

Anfang September fand das 19. Jahrestreffen des Internationalen Dachverbands ICDA statt, in dem der VDD seit 1961 Mitglied ist. VDD-Mitglieder sind damit automatisch auch ICDA-Mitglieder und haben Zugriff auf ein globales Netzwerk für Fachleute aus den Bereichen Diätetik und Ernährung, den interkulturellen Wissensaustausch, auf Handreichungen für die Praxis wie z.B. das Toolkit für nachhaltige Lebensmittelsysteme (SFS) sowie auf die Entwicklung von Leitlinien und Standards. Diese Rahmen stellen sicher, dass Ernährungsberater international anerkannte Kompetenzen erfüllen. Alle vier Jahre findet ein internationaler Kongress (ICND) statt, der nächste ist 2028 in Irland (in Präsenz) geplant.

Wichtige Ergebnisse des diesjährigen Treffens:

  • Der Lenkungsausschuss für die Ausbildung und Akkreditierung von Diätassistenten und Ernährungswissenschaftlern (I-CDEA) hat Ziele und Zeitplan zur geplanten Umsetzung des Bildungs- und Akkreditierungsplan vorgelegt. Demnach werden bis November 2025 die internationalen Kompetenzstandards für Diätassistenten und Ernährungswissenschaftler überprüft. Dazu wird es im kommenden Jahr auch Konsultationen mit den nationalen Diätassistentenverbänden (NDAs) und Mitgliedern geben.
  • ICDA Sustainable Food Systems Toolkit: Die vorliegenden Lernmodule werden zu einem frei zugänglichen Online-Arbeitsbuch weiterentwickelt, das die nationalen Berufsverbände dann ihren Mitgliedern zur Verfügung stellen. Der Bildungs-/Lehrplanrahmen dafür soll bis Ende des Jahres fertiggestellt und den Berufsverbänden für „Workshops” (Testen, Feedback geben usw.) zur Verfügung gestellt werden.
  • Manuela Thul vertritt den VDD seit Januar 2025 im Kommunikationsgremium des ICDA, das für die zügige Vermittlung von Informationen an die nationalen Verbände und die Mitglieder verantwortlich zeichnet. Beispielsweise hat der VDD sich an der Umfrage Globale Trends in der Ernährungswissenschaft 2024 beteiligt, deren Ergebnisse ausgewertet und veröffentlicht werden. Derzeit arbeitet dieses Gremium an einer neuen Webpräsenz, am Ausbau der Social-Media-Accounts sowie an der Vorbereitung des Jubiläums 75 Jahre ICDA in 2027.
 
 

MENUVA-Studie: Teilnehmende gesucht!

Bis Mitte Oktober können interessierte Frauen in der Menopause (zwischen 45 und 60 Jahren) noch an einer Umfrage der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Heilbronn teilnehmen. Das Team der personalisierten Ernährung an der DHBW Heilbronn hat ein innovatives Forschungsprojekt initiiert, das die oft vernachlässigte Lebensphase der Menopause wissenschaftlich in den Fokus rückt.

Im Rahmen der MENUVA-Studie (Menopause und personalisierte Ernährung), wird untersucht, wie gezielte, personalisierte Ernährungsstrategien menopausenbedingte Beschwerden lindern und die Lebensqualität von Frauen nachhaltig verbessern können. Im Mittelpunkt stehen wissenschaftlich fundierte Erhebungen zu Ernährung, Lebensstil, Symptomen und die Erfassung von Biomarkern über Wearables (FitBit).

Das Ziel ist es, jenseits pauschaler Ratschläge individuelle Empfehlungen für diese hormonell herausfordernde Lebensphase zu entwickeln. Wer Interesse an einer Studienteilnahme hat oder Informationen an Klientinnen weitergeben möchte, findet wichtige Infos hier. Zur Registrierung geht es hier. Fragen werden auch per Mail beantwortet.

 

Screen: VDD/L. Richard

 

Einladung nach Schweden: EFAD-Kongress in Malmö

Malmö ist in diesem Jahr der Austragungsort für den EFAD-Kongress: Am 24. und 25. Oktober treffen sich dort die Diätassistenten, Dietitians, Diaetologen und Ernährungstherapeuten aus 28 europäischen Ländern, eine hervorragende Gelegenheit für den internationalen Austausch, den Wissenstransfer und die Bildung und Pflege von Netzwerken. EFAD vertritt rund die Hälfte aller Diätassistenten und Ernährungstherapeuten in Europa.

VDD-Mitglieder erhalten bei Teilnahme einen Rabatt in Höhe von 10 Prozent.

Zur Registrierung gelangen Sie hier. Der Rabattcode lautet „MEMBER“.

Was Sie in Sachen Programm erwartet, erfahren Sie hier. Themen sind u.a. der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI/AI) in der Diätetik, Medikamente in der Adipositastherapie oder auch die Rolle der Diätassistenten in einer sich verändernden Gesundheitslandschaft.

EFAD vertritt auch rund 9.000 Studierende. Das europäische Studierenden-Netzwerk ENDietS lädt bereits am Vortag des EFAD-Kongresses, am 23. Oktober, zu seinem Jahrestreffen ein. Programm und Anmeldung gibt es hier.

 
 

DEEPeR – die Dietetic European Evidence & Practice Repository ist offiziell online!

DEEPeR ist eine neue, frei zugängliche Plattform, die wegweisende und zukunftsträchtige Ernährungs- und diätetische Projekte aus ganz Europa sammelt und sichtbar macht – von innovativen Community-Programmen über klinische Versorgungsmodelle bis hin zu Food-Literacy-Kampagnen und Schulverpflegungsreformen.

Das Projekt wurde von der EFAD (European Federation of the Associations of Dietitians) initiiert – mit dem Ziel, gute Praxis sichtbar zu machen, voneinander zu lernen und den europäischen Austausch zu stärken.

Warum lohnt sich ein Blick?

  • Die interaktive Karte ermöglicht eine gezielte Suche nach Themen, Zielgruppen und Ländern.
  • Man erhält direkte Einblicke in die Praxis anderer europäischer Kollegen.
  • Es ist eine gute Möglichkeit zur Inspiration, zum Wissenstransfer – und zur Vernetzung!

Sie möchten selbst Teil eines spannenden Projekts werden? Informationen finden Sie hier. Ihre Ideen und Projekte können Sie ganz einfach einreichen, hier lesen Sie mehr.

Das EFAD-Team hilft bei Fragen gerne weiter, schreiben Sie an: secretariat@efad.org.

 
 

Für Sie gelesen: Neue Referenzwerte für Jod und Vitamin E

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und die Österreichische Gesellschaft für Ernährung (ÖGE) haben die Referenzwerte für Jod und Vitamin E überarbeitet. Die neuen Empfehlungen für Jod basieren auf dem durchschnittlichen Bedarf und wurden anhand von Bilanz- und Radiojodstudien ermittelt. Für Erwachsene gilt jetzt eine empfohlene Zufuhr von 150 µg/Tag. Bisher lagen die Empfehlungen deutlich darüber, um die unzureichende Jodversorgung der Bevölkerung hierzulande zu verbessern. Dies entspricht nicht mehr der wissenschaftlichen Vorgehensweise sowie der Zielsetzung der Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, da sich diese nicht an Personen mit einem Nährstoffmangel richten.

Der neue Referenzwert für Säuglinge bis 4 Monate liegt bei 80 µg/Tag. Er hat sich verdoppelt, weil die Neubewertung zusätzlich auf aktuellen Bilanzstudien basiert und nicht, wie zuvor, nur auf dem Jodgehalt der Muttermilch.

Für Vitamin E werden die Schätzwerte zukünftig in α-Tocopherol und nicht wie bisher in Tocopheroläquivalenten angegeben. Die Referenzwerte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Schwangere liegen bei 8 mg/Tag.

Die aktuellen Referenzwertetabellen und die dazugehörigen FAQ sind im Internet kostenfrei zugänglich (Stand: 10.9.2025) oder als Ringordner zu bestellen.

 

Termine

VDD live im September: Diätassistenten im digitalen Gesundheitswesen – Was kommt auf uns zu?

Veranstalter: Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e.V. (VDD)

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet mit großen Schritten voran – doch was bedeutet das konkret für Diätassistenten? Wer darf sich wie an die Telematikinfrastruktur (TI) anschließen? Welche Rolle spielen der elektronische Heilberufeausweis (eHBA), KIM, ePA und Co.? Und welche Entwicklungen stehen uns bevor?
Rainer Sadowski (Elektronisches Gesundheitsberuferegister Münster) wird den Beantragungsprozess des eHBA erläutern.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Hier gelangen Sie zur Anmeldung. Bitte VDD-Mitgliedsnummer bereithalten.

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16. August 2024 von 18 bis 19.30 Uhr
Online via Zoom

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BREAKOUT – Reha neu gedacht für junge Erwachsene mit Adipositas - Infoveranstaltung
Veranstalter
: VDD, VDOE und QUETHEB

Mit BREAKOUT startet die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover ein neues Reha-Angebot für junge Erwachsene (18–30 Jahre) mit BMI > 30. Neben medizinischer Betreuung stehen erlebnis- und freizeitpädagogische Elemente sowie digitale Nachsorge im Fokus. Diätassistenten können Betroffene aktiv auf das Projekt aufmerksam machen und so den Zugang zu einer langfristigen Versorgung unterstützen.

Infos, Flyer und Kontakte finden VDD-Mitglieder im Mitgliederbereich unter „Arbeitswelt / Freiberuflichkeit“.

Hier geht es zur Anmeldung.

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24. September 2025, 18 Uhr
Online via Zoom

Fax Icon
 
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Kontakt

 

VDD Verband der Diätassistenten - Deutscher Bundesverband e.V. Susannastr. 13 - 45136 Essen www.vdd.de

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+49 201 - 94 68 53 70

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+49 201 - 94 68 53 80

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